TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen
Aachen (NRW) – Unvorstellbare Szenen in einem abgelegenen Waldgebiet in Nordrhein-Westfalen: Ein Mann (64) soll auf den Wagen seiner Ex-Freundin (58) geschossen haben, als sie an ihm vorbeifuhr. Die Frau wurde glücklicherweise nicht getroffen. Der mutmaßliche Täter wurde wenig später festgenommen.
Die 58-Jährige war am Sonntagabend gegen 21.10 Uhr auf einer Gemeindestraße bei Schleiden unterwegs, als ihr ein geparkter Wagen auffiel. Beim Vorbeifahren hörte sie plötzlich mehrere Knallgeräusche und sah Lichtblitze aus Richtung des Autos, wie die Polizei mitteilte.
Erst an ihrem Ziel bemerkte sie die Einschusslöcher an ihrem Fahrzeug. Die Frau alarmierte sofort die Polizei.
Festnahme nach Schüssen
Die Polizei leitete umgehend eine Großfahndung ein, auch ein Hubschrauber war im Einsatz. Eine Mordkommission übernahm die Ermittlungen. Schnell geriet der Ex-Partner der Frau in den Fokus der Ermittler. Am Montagabend nahmen Beamte den 64‑Jährigen wegen dringenden Tatverdachts in Aachen-Brand (NRW) fest. In seinem Auto fanden sie eine mutmaßliche Tatwaffe, eine Kurzwaffe.
Die Staatsanwaltschaft geht von einem versuchten Tötungsdelikt aus. Der Deutsche soll noch einem Haftrichter vorgeführt werden. Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar.
Hier finden Opfer Schutz
Frauen, die bedroht, verfolgt oder misshandelt werden, benötigen konsequenten Schutz – frühzeitig und wirksam. Wer selbst betroffen ist oder Hilfe sucht, ist nicht allein: Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ ist rund um die Uhr anonym erreichbar unter 116 016.
Hilfe zu suchen ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke!