Zum Internationalen Tag der Pflegenden am Dienstag hat die Lebenshilfe Dresden eine Petition an den Landtag in Dresden überreicht. Damit stellt sich das Bündnis gegen geplante Kürzungen bei der Eingliederungshilfe von Menschen mit Behinderung.
Petition von 78.000 Unterstützern unterzeichnet
Hintergrund sind geplante Einsparungen im Bundesteilhabegesetz. Im Bereich Eingliederungshilfen und Jugendhilfe plant der Bund 8,6 Milliarden Euro einzusparen. Laut der Lebenshilfe sollen Menschen mit Behinderung künftig weniger selbst entscheiden dürfen, zum Beispiel darüber, wo und wie sie wohnen oder leben. Außerdem drohten Leistungskürzungen.
Die Lebenshilfe warnt, dass Teilhabe und selbstbestimmtes Leben dadurch massiv eingeschränkt würden. Mehr als 78.000 Unterstützer haben die Petition unterzeichnet.