Laut des Werksleiters in Grünheide, André Thierig, wurde die Entscheidung unter anderem im Zusammenhang mit resilienteren Lieferketten getroffen. Zudem passe das Vorhaben zu den aktuellen Wachstumsplänen, „wo wir sicherstellen wollen, dass wir genügend Zellen, genügend Batterien in Zukunft haben werden für die Vergrößerung unserer Produktion auf der Fahrzeugseite“, sagte Thierig in rbb24 Brandenburg aktuell.

Erst vor zwei Wochen hatte die Tesla-Geschäftsführung bekannt gegeben, die Fahrzeugproduktion ab dem Sommer wieder um 20 Prozent auf 6.000 Fahrzeuge pro Woche zu steigern. Dafür sollen 1.000 weitere Mitarbeitende für die Autofertigung in Grünheide eingestellt werden. Die Produktions- und Zulassungszahlen waren zwischenzeitlich gesunken, nun sieht Tesla eine Trendwende. Zusammen mit dem nun angekündigten Personalbedarf für die Batteriezellenfertigung könnten in Grünheide insgesamt rund 2.500 neue Stellen entstehen.

Brandenburgs Wirtschaftsministerin Martina Klement (CSU) sieht in der Ankündigung einen wichtigen Kontrapunkt zur Debatte über Unsicherheiten, wirtschaftliche Risiken und sinkende Industrieproduktion. „Deutschland ist weiterhin in der Lage, große industrielle Investitionen anzuziehen“, sagte Klement.