Drei Tage, von Freitag, 19. Juni, bis Sonntag, 21. Juni, wird der Landschaftspark Duisburg-Nord wieder zum Mekka für Indie-Fans. 30 Bands und Acts, Camping, Cocktail Bars und Foodtrucks in einer unvergleichlichen Atmosphäre locken wieder die Anhänger angesagter Musik abseits des Mainstream-Pops.

Unter den 30 Acts gibt es sowohl Newcomer wie auch etablierte Bands, einige sind zum ersten Mal im Landschaftspark dabei – andere zum wiederholten Mal. Schon allein für die Formation „Meute“ würde das Kommen lohnen. Die Band vermischt Brass und Techno zu einer absolut tanzbaren Eskalation. Schon 2016 und 2019 waren sie bei der Traumzeit dabei – und schlechter sind sie nach zahlreichen Auftritten dazwischen sicher nicht geworden.

Ebenso hörens- und sehenswert: Der Performer Sascha Ring, besser bekannt als „Apparat“ oder die norddeutsche Kultband „Kettcar“. Eher melancholisch sind die Zwillingsbrüder Josef und Jan Prasil als „Amistat“ unterwegs, während Betterov und sein Post-Punk bereits 2023 in Duisburg zu erleben war.

Ganz anders: Robert Stadlober, der Kurt Tucholskys Werke vertont, oder Stina Holmquist, die ihren Heimvorteil nutzt und wieder für einen fulminanten Auftritt sorgen wird. Und ja – der Knappenchor Bergwerk ist selbstredend wieder mit von der Partie. Abgesagt hat dagegen die Formation Brigitte Calls Me Baby. Dafür ist die All-female Indie-Popband Florence Road mit von der Partie. Alle Acts gibt’s auf www.traumzeit-festival.de im Netz.

Drei Tage Traumzeit gibt es für 130 Euro, die An- und Abreise im VRR ist inklusive. Tagestickets kosten für Freitag 60 und für Samstag und Sonntag jeweils 65 Euro. Das Campingticket richtet sich wieder nach der Art des Campings. Sein Zelt kann man für 30 Euro aufschlagen, der Stellplatz für Wohnwagen oder Van schlägt mit 50 Euro zu Buche. Online sind Tickets hier erhältlich: https://www.traumzeit-festival.de/tickets/

Vom Duisburger Hauptbahnhof fahren Besucher am besten mit der U-Bahn 903 oder den Buslinien 936 und 939 bis zur Haltestelle Landschaftspark-Nord. Von dort in die Emscherstraße zum Festivalgelände sind es nur ein paar Minuten Fußwege. Außerdem richtet das Traumzeit-Festival am Freitag und Samstag einen Pendelbusverkehr für die Rückfahrt zum Duisburger Hauptbahnhof ein. Wer mit dem Auto kommt, gibt in seinem Navi am besten Emscherstraße 71, 47137 Duisburg als Ziel ein. Es gibt rund 1500 kostenlose Besucherparkplätze.

Wer das Festival-Camping nutzen will, muss einige Regeln beachten. So ist Campieren nur auf ausgewiesenen Flächen erlaubt – dort gibt es aber freie Platzwahl. Die An- und Abreise zum Campingplatz ist nur zu bestimmten Zeiten möglich: Donnerstag: 16 bis 22 Uhr; Freitag: 10 bis 22 Uhr; Samstag und Sonntag jeweils von 10 bis 20 Uhr. Letzter Abreisetermin ist dann Montag bis 12 Uhr. Auf der gesamten Campingfläche gilt ein Glasverbot. Ab einem Graslandfeuerindex von 3 sind Grillen und offenes Feuer nicht erlaubt. WC und Duschen sind auf dem Gelände vorhanden.

Auch abseits des musikalischen Trubels gibt’s eine Menge zu erleben. So gibt es Yoga im Sintergarten am Samstag und am Sonntag, einen Batik-Workshop oder auch eine exklusive Hochofenführung. Absoluter Höhepunkt ist Zwei-Stunden-Seilbahnflug über den Cowperplatz am Samstag ab 11.30 Uhr, der allerdings auch mit 45 Euro zu Buche schlägt.

Food Trucks gibt es in Hülle und Fülle. Die Palette reicht von Belly Breads über Burritos zu Sandwich und Vital Food, vom „Ziegenpeter“ über „Maison Touareg“ bis hin zu den „BBQ Brothers“, „Che Vegan“, „Knödelfein“ oder „Bon Frites“. Auch Eis, Crêpes, Cocktails und Kaffee sind im Angebot. Der Konsum von Cannabis ist auf dem Festivalgelände im Übrigen untersagt.