Mitglied der Rettungsinitiative kritisiert SchiffsbesatzungSergio Bambaren von der privaten Walrettungsinitiative hat sich am Dienstag auf Facebook zur Rettung geäußert. „Die Menschen auf der ganzen Welt haben ein Recht darauf, die Wahrheit zu erfahren. Das ist das Mindeste, was ich für sie tun kann“, schrieb der Schriftsteller und Motivationstrainer. Er sei aktuell auf Teneriffa und „müde, aber glücklich über den Ausgang dieses wunderbaren Abenteuers“. Der Wal sei „frei und am Leben“.
„Die meisten Menschen haben alles gegeben, um Hope zu befreien, und leider gab es, wie überall im Leben, einige wenige, die sich nicht korrekt verhalten haben, andere, die sich bereichern wollten, und sogar einige, die sich nicht zivilisiert verhalten und gute Menschen ungerecht behandelt haben“, schrieb er weiter.
Außerdem nutzte er den Post, um einige Details klarzustellen. So sei er nicht auf der Barge oder dem nächstgelegenen Schiff gewesen, als der Wal freigelassen worden sei. Alle Vertreter der Rettungsinitiative außer „Dr. Kirsten“ – womit er wahrscheinlich auf die Ärztin Kirsten Tönnies anspielt – mussten laut Bambaren am Freitag das Schiff verlassen. „Meines Wissens nach kann nur der Kapitän des Schiffes diesen Befehl erteilen. Wenn das stimmt, ist das Verhalten des Kapitäns nicht zu erklären“, so Bambaren.
Beim ersten Rettungsversuch sei der Wal in Panik geraten, dann seien die Mitglieder der Rettungsinitiative weggeschickt worden. Es sei „grausam“ und ein „großer Fehler“ gewesen, den Wal über Nacht allein zu lassen, schrieb Bambaren. Am nächsten Morgen habe die Freilassung dann geklappt: „Ein Ortungsgerät wurde angebracht, um ihn zu überwachen, und bis heute empfangen wir Signale, dass es Hope gut geht und er lebt.“