Die erste Basketball-Stadtmeisterschaft Mönchengladbach ist in den Geschichtsbüchern. Vier Basketballvereine zählt die Stadt mittlerweile, die sich am Wochenende in der Sporthalle Mülfort trafen, um den Stadtmeister auszuspielen. Und quer über die Altersklassen tat sich besonders „Platzhirsch“ Odenkirchen Raiders hervor, der sich fünf von sechs Titeln sicherten.
Besonders gespannt schauten die Zuschauer natürlich auf das Herrenturnier mit dem Oberligisten Raiders als klaren Favoriten. Dieser Rolle wurden die Raiders gerecht und wurden mit drei klaren Siegen verdient Stadtmeister. Auf den weiteren Plätzen landeten der Mönchengladbacher TV 1848 mit zwei Siegen, die Scorpions Mönchengladbach mit einem Sieg und der Rheydter TV als Vierter ohne Sieg.
Bei den Damen gab es eine Premiere. Die Damen des TV 1848 spielten gegen die Bezirksliga-Damen der Raiders ihr allererstes Spiel überhaupt. Die Rollenverteilung stand damit fest und nach überrascht lange ausgeglichenem Spiel in der ersten Halbzeit siegten die Raiders letztendlich klar mit 85:32.
Im Jugendbereich gab es auch nur zwei Teilnehmer: Somit gab es in jeder Altersgruppe nur ein „Endspiel“ zwischen dem TV 1848 und den Raiders. Bei der U12 holte der TV 1848 nach Kreismeisterschaft und Kreispokal das Triple durch einen 88:50-Sieg gegen die Raiders. Im Wettbewerb U14 gelang den Raiders das gleiche Kunststück: Triple mit Kreismeisterschaft, Kreispokal und Stadtmeisterschaft durch einem 85_34 gegen den TV 1848. In der Altersklasse U16 bestätigte ein 108:39 der Raiders über den TV 1848 den deutlichen Klassenunterschied (Landesliga gegen Kreisliga) der Mannschaften. Ein enges Spiel sahen die Zuschauer in der U18. Am Ende gab es einen knappen 56:53-Sieg der Raiders über den TV 1848.
Organisator und TV 1848-Abteilungsleiter Axel Gruhn zog ein zufriedenes Fazit: „Insgesamt war es eine sehr gelungene Veranstaltung, eine Wiederholung im nächsten Jahr ist nicht ausgeschlossen“, sagte er und dankte dem Catering-Team, den Schiedsrichtern und dem Kampfgericht. Den ein oder anderen Titel mehr für seinen TV 1848 hätte er sich aber doch gewünscht, gestand Gruhn augenzwinkernd. Er überreichte am Ende gemeinsam mit Christiane Houben und Dieter Kauertz vom Präsidium des Stadtsportbundes die Pokale an die Sieger.