Die Inflation in den USA hat im April den höchsten Stand seit drei
Jahren erreicht. Die Verbraucherpreise stiegen um 3,8 Prozent im
Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das US-Arbeitsministerium mitteilte. Hauptursache sind die infolge des Kriegs gegen den Iran stark
gestiegenen Energie- und Treibstoffpreise.

Die US-Inflation liegt damit 0,6 Prozentpunkte über dem Vergleichswert im März und stieg damit auf den höchsten Stand seit Mai 2023. Gegenüber dem Vorjahr
verteuerte sich Treibstoff im April um 28,4 Prozent, die Energiepreise
insgesamt um 17,9 Prozent. Lebensmittel kosteten 3,2 Prozent mehr. Die
Kerninflation ohne die schwankenden Energie- und Lebensmittelpreise lag bei 2,8 Prozent.

Vor Beginn der US-israelischen Luftangriffe auf den Iran Ende Februar
hatte US-Präsident Donald Trump noch einen Wirtschaftsboom und »rapide« fallende Preise für
Benzin und Lebensmittel in Aussicht gestellt.

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