Innenministerium: Wir unterbreiten Angebote
Das Innenministerium erklärt zu der Kritik der Familie, die Polizei habe seit der ersten Kontaktaufnahme den Vorgang angemessen, sensibel und auch über das Gebotene hinaus gehandhabt. „Die tatsächlich und rechtlich möglichen Angebote werden auch in der jetzigen Situation unterbreitet, aber aus Gründen der berechtigten und von der Familie auch eingeforderten schutzwürdigen Interessen vertraulich behandelt“, heißt in einem Statement von Ministeriumssprecher Martin Strunden.
Familie appelliert an Medien und Behörden
Dass diese Zeit überhaupt bewältigt werden konnte, sei vor allem dem engen familiären Zusammenhalt sowie der Unterstützung weniger vertrauter Personen aus dem persönlichen Umfeld zu verdanken. Ohne diese Hilfe wäre es kaum möglich gewesen, die vergangenen Monate zu überstehen, so die Familie.
Abschließend appelliert die Familie eindringlich an Öffentlichkeit und Medien, die Privatsphäre der ehemaligen Ehefrau sowie des gemeinsamen Kindes zu schützen. Ein Kind dürfe nicht dauerhaft die Folgen einer Tat tragen müssen, die es weder verursacht noch beeinflusst habe. Weitere öffentliche Erklärungen werde die Familie nicht abgeben.