Tausende Verstöße, Dutzende Straftaten und zahlreiche Fahrer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss: Die Hamburger Polizei hat ihre Bilanz der Verkehrskontrollen im April vorgestellt.

Im Rahmen der Aktion „Mobil. Aber sicher!“ standen im vergangenen Monat vor allem Zweiräder im Fokus der Kontrollen. Dafür waren laut Polizei rund 1650 Beamte im gesamten Stadtgebiet unterwegs. Kontrolliert wurden insgesamt mehr als 3500 Fahrzeuge und knapp 2900 Personen.

Besonders häufig erwischten die Einsatzkräfte Autofahrer mit dem Handy am Steuer: Insgesamt registrierte die Polizei 398 Verstöße. Hinzu kamen 361 Geschwindigkeitsverstöße sowie 221 Rotlichtverstöße.

Auch Alkohol und Drogen spielten bei den Kontrollen eine Rolle. Die Beamten leiteten unter anderem Verfahren gegen 14 Autofahrer wegen Alkohol am Steuer sowie gegen neun Fahrer wegen Drogenkonsums ein. 35 Menschen waren zudem ohne Fahrerlaubnis unterwegs.

Ein Dauerproblem bleibt laut Polizei auch der ruhende Verkehr: Allein im April ahndeten die Einsatzkräfte mehr als 9500 Verstöße beim Parken.

59 E-Scooter-Fahrer hatten unerlaubte Begleitung

Im Fokus standen außerdem E-Scooter und Fahrräder. So stoppte die Polizei unter anderem 59 Menschen, die zu zweit auf einem E-Scooter unterwegs waren. Bei Radfahrern registrierten die Beamten 127 Rotlichtverstöße und 110 sogenannte Geisterradler auf der falschen Radwegseite.

Zusätzlich stellte die Polizei 163 Mängelmeldungen aus – etwa wegen technischer Defekte oder fehlender Papiere – und ordnete 22 Blutproben an.

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Begleitet wurden die Kontrollen erneut von Präventionsaktionen unter dem Motto „Hamburg gibt Acht!“. Dabei führten Beamte rund 150 Gespräche mit Verkehrsteilnehmern.