Am Donnerstag, 30. April 2026, informierte ein Bürger die Polizei, dass sich im Bereich der Wertstoffstation Neureut ein offensichtlich kranker Hund aufhält, wie die Stadt Karlsruhe mitteilt.
Der Zustand des Tieres deutete darauf hin, dass es ausgesetzt wurde. Der Hund wurde beim „Tierschutzverein Karlsruhe und Umgebung“ untergebracht. Bisher hat sich niemand dort gemeldet, der den Hund vermisst. Es handelt sich um einen braun-weißen männlichen Chihuahua, der mit einem rumänischen Mikrochip gekennzeichnet ist.
Hund ist nicht registriert
Der Hund ist in keiner der bekannten nationalen Tierdatenbanken registriert. Bei der amtstierärztlichen Untersuchung wurde eine hochgradige Abmagerung und Austrocknung festgestellt. Der Hund hat großflächige frische und ältere Narben am ganzen Körper, chronische Haut- und Augenveränderungen sowie starken Zahnstein.
Hinweise an Veterinäramt erbeten
Sollte jemand den Hund erkennen und Hinweise zur Herkunft des Tieres haben, dann bittet das Veterinäramt der Stadt Karlsruhe um Kontaktaufnahme per E-Mail unter luv@oa.karlsruhe.de oder telefonisch über die Behördennummer 0721/115. Derzeit benötigt der Hund eine engmaschige tierärztliche Überwachung. Vermittlungsanfragen für diesen Hund können an tiervermittlung@oa.karlsruhe.de gerichtet werden.
Aussetzen von Tieren ist verboten
Das Aussetzen oder Zurücklassen von Tieren ist tierschutzrechtlich verboten. Es gilt als Ordnungswidrigkeit, welche mit einer Geldstrafe von bis zu 25.000 Euro geahndet werden kann.