Erfolgreiche Leihen 

FC Bayern will Jensen verkaufen – Fernández soll in Nürnberg bleiben

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Bei zwei Leihspielern des FC Bayern konkretisieren sich die Aussichten für die kommende Saison. So soll laut einem Bericht des „Kicker“ der dänische Offensivspieler Jonathan Asp Jensen (20), der derzeit leihweise beim Grasshopper Club Zürich aktiv ist, dauerhaft abgegeben werden. Für Mittelfeldtalent Javier Fernández (19) könnte es einer „Sky“-Meldung zufolge auf ein weiteres Jahr beim 1. FC Nürnberg hinauslaufen.

Dass Jensen keine Zukunft beim Rekordmeister habe, erfuhr der „Kicker“ sowohl aus Bayern-Kreisen als auch aus dem Umfeld des Profis. Der offensive Mittelfeldspieler, der für eine Ablöse von 1,2 Millionen Euro 2022 aus der Jugend des FC Midtjylland in die U17 der Münchner geholt wurde, sei für den Profikader nicht vorgesehen. Die Bayern streben demnach einen Verkauf an. Jensens Vertrag beim FCB ist noch bis 2028 gültig.

Für die Bayern-Profis kam Jensen nicht nennenswert zum Einsatz. Unter Ex-Trainer Thomas Tuchel wurde er einmal beim 2:0 gegen den VfL Wolfsburg im Mai 2024 für die Nachspielzeit aufs Feld geschickt. Im anschließenden Sommer erlitt Jensen eine Sprunggelenksverletzung und konnte sich in der Folge weiterhin nur in der zweiten Mannschaft zeigen. Dort allerdings machte der frühere Junioren-Nationalspieler seine Sache ordentlich, lieferte in 36 Regionalliga-Partien sieben Tore und 13 Assists und legte so seine Bewerbung für Profifußball andernorts vor. Es wurde Zürich, wo Jensen in 37 Liga- und Cup-Spielen mit dem GCZ neun Tore und fünf Assists beisteuerte. Seinen Marktwert verbesserte er in der Zeit in der Schweiz von zuvor 1,5 Millionen auf 4 Millionen Euro.

Bleibt Fernández beim Club? Internationales Interesse

Aussichtsreich verlief die Leihe von Fernández, der 2023 ebenfalls in die U17 des FC Bayern kam. Beim 1. FC Nürnberg dauerte es nach dem Wechsel im Winter zunächst einige Wochen, bis der Spanier seine ersten Einsätze für den Club verzeichnete. Im Saisonfinale der 2. Bundesliga war der Teenager unter Trainer Miroslav Klose zuletzt aber sogar Stammkraft mit Startelfeinsätzen in den vergangenen vier Partien.

Seine Entwicklung beim FC Bayern war zunächst durch eine langwierige Sprunggelenksverletzung, dann durch eine noch schwerwiegendere Meniskusverletzung unterbrochen worden. An den Profifußball gewöhnen kann sich Fernández nun aber womöglich weiterhin in Mittelfranken. Es gebe dahingehend einen Austausch zwischen den Klubs, der laut „Sky“ nach Saisonende intensiviert werden soll. Fernández fühle sich wohl beim Club und könne sich einen Verbleib gut vorstellen, heißt es. Anfragen anderer Vereine gebe es aber ebenso – aus dem In- und Ausland.