Vom Drittligatorwart zum Kopf eines Regionalliga-Projekts
Richter
stand zuletzt bei Viktoria Köln unter Vertrag und bringt genau das Profil mit,
das Sportdirektor Chris Löwe angekündigt hatte: erfahren, drittligaerprobt und
sofort konkurrenzfähig. Ausgebildet wurde der gebürtige Berliner bei Tennis
Borussia, später in der U19 von Rot-Weiß Erfurt. Ab 2018 hütete er in der
Regionalliga das Tor von Union Fürstenwalde, ab 2021 das der Offenbacher
Kickers.
2023
folgte der Schritt in den Profibereich: In der 3. Liga kam er zunächst für den
TSV 1860 München zum Einsatz, ehe Stationen beim VfL Osnabrück und beim SV
Sandhausen dazukamen. Insgesamt sammelte Richter bislang 33 Einsätze in der 3.
Liga und rund 75 Partien in den Regionalligen – ein Erfahrungspaket, das ihn
für die Rolle als klare Nummer eins beim CFC prädestiniert.
Bekanntes Stadion,
neues Kapitel in Himmelblau
Das
Stadion an der Gellertstraße ist für Richter kein Neuland: Bereits 2020 lief er
dort mit Union Fürstenwalde auf, damals noch als Gast in einem torreichen 2:3.
Künftig soll er genau an diesem Ort die Basis für Chemnitz’ Ambitionen nach
oben legen und der Defensive mehr Stabilität und Präsenz verleihen.
Mit
dem Transfer setzt der CFC sein angekündigtes Konzept um, künftig „aus einem
höheren Regal“ zu verpflichten. Während mindestens neun Abgänge im Kader
bevorstehen, gehört Richter zu den zentralen Säulen des Neuaufbaus. Offiziell
vorgestellt werden soll der Keeper am Mittwoch, bevor die Saison am Samstag mit
dem Auswärtsspiel beim BFC Dynamo endet – mit der Chance, noch auf Rang sechs
zu klettern.
- David Richter (27) kommt aus der 3. Liga und soll
beim CFC zur neuen Nummer eins im Tor werden. - Der gebürtige Berliner bringt rund 33 Drittliga-
und 75 Regionalliga-Einsätze von Stationen in Fürstenwalde, Offenbach,
1860, Osnabrück und Sandhausen mit. - Chemnitz setzt mit dem Torwartwechsel und
Neuzugang Geipl das angekündigte Ziel um, sich qualitativ deutlich zu
verstärken und nach oben zu orientieren.