Ein brennender Beichtstuhl, mystische Hexen vom Balkan und eine ordentliche Portion Drama: Der Eurovision Song Contest 2026 hat begonnen – und die Erwartungen erfüllt. Das erste Halbfinale in Wien war eine spektakuläre Show – für einige Teilnehmer aber auch schon das Ende ihrer ESC‑Reise. Denn von den 15 Acts sind nur 10 ins Finale eingezogen. Wir zeigen, wer Zuschauer und Jurys überzeugt hat – und wer jetzt schon nach Hause fährt.

Erstes ESC-Halbfinale: So war die Show

Erstmals beweisen musste sich im ESC-Halbfinale auch das Moderatorenduo aus Victoria Swarovski und Michael Ostrowski. Sie führten routiniert und humorvoll durch die Show, sangen sogar einen Song – oder bewegten zumindest zum Playback die Lippen.

Musikalisch war in Wien vieles geboten: dramatische Balladen (Litauen), wilde Disko-Nummern (San Marino), theatralisch inszenierte Hymnen (Finnland) und 2000er-Pop von ehemaligen Popstars (Vanilla Ninja aus Estland). Mit Boy George (für San Marino) stand zudem ein echter Superstar auf der Bühne.

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Die Moderatoren Victoria Swarovski und Michael Ostrowski auf der ESC-Bühne.
© IMAGO/TT | IMAGO/Jessica Gow/TT

Diese Acts aus dem ersten ESC-Halbfinale sind weiter

Eine kurze Nacht dürfte es für die Acts gewesen sein, die den Einzug ins Finale geschafft und danach bestimmt noch gefeiert haben. Weiter sind:

Ausgeschieden sind dagegen:

  • Estland: Vanilla Ninja – „Too Epic to Be True“
  • Georgien: Bzikebi – „On Replay“
  • Montenegro: Tamara Živković – „Nova Zora“
  • Portugal: Bandidos do Cante – „Rosa“
  • San Marino: Senhit feat. Boy George – „Superstar“

Im Halbfinale stand am Dienstagabend auch Sarah Engels das erste Mal mit „Fire“ auf der Bühne. Die deutsche Teilnehmerin musste zwar nicht um das Finalticket kämpfen – als größter Geldgeber ist Deutschland automatisch qualifiziert. Ihren Beitrag präsentierte sie trotzdem. Dabei bot sie eine Show, bei der mit Pyrotechnik nicht gespart wurde. Ob Engels Chancen auf den ESC-Sieg hat, lesen Sie hier.