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Noch ein Heimsieg im zweiten Play-In-Spiel der Easycredit Basketball-Bundesliga: Rasta Vechta knallt die Gladiators Trier aus dem Rasta Dome, siegt 111:83 und zieht damit direkt in die Play-offs ein. Vechta trifft im Viertelfinale auf Alba Berlin. Trier darf noch hoffen. Der Sensations-Aufsteiger spielt am Donnerstag (18.30 Uhr, live bei Dyn) gegen Rostock um den letzten Play-off-Platz und damit das Duell gegen die Bayern. Die Seawolves schlugen Ludwigsburg im ersten Play-In-Spiel deutlich.

Foto: Dyn

Rein ins Spiel: Trier erwischt den besseren Start: 10:2 für den Aufsteiger. Vechta holt sich erst Mitte des zweiten Viertels die erste Führung. Alonzo Verge Jr. trifft zum 31:29 für Rasta. Doch es bleibt eng. „Ein ,low-scoring-game‘ zwischen Vechta und Trier? Wer hätte das gedacht?“, fragt sich Dyn-Kommentator Sebastian „C-Bas“ Meichsner. Immerhin schickte Rasta die Trierer Mitte April in der regulären Saison mit 123:97 nach Hause. Die Antwort ist einfach und gibt sich „C-Bas“ selbst: „Es sind Play-Ins, Baby!“. Bedeutet: Um JEDEN Ball und JEDEN Rebound wird verbissen gekämpft. Da leidet der offensive Flow.

Sieg gegen Sensations-Aufsteiger Trier: Rasta Vechta gegen Alba Berlin in den Play-offs der BBL!

„Hey, wir müssen Defense spielen! Wir lassen Steven Ashworth wie einen NBA-Spieler aussehen …“, motzt Vechta-Trainer Christian Held über die Verteidigung seines Teams gegen den Guard der Gladiators. Steile Ansage von Held. Immerhin hat Ashworth zu dem Zeitpunkt mickrige zwei Punkte erzielt, und das mit zwei Freiwürfen! Aus dem Feld nagelte der Ami bis dahin alle seine vier Wurfversuche daneben, hat aber drei Assists verteilt. Egal. Die Motivation wirkt, Vechta zur Pause 47:41 in Führung.

Rasta-Coach Held zur Pause im Dyn-Interview: „Extrem viel Physis auf beiden Seiten! Wir haben ein bisschen gebraucht, um reinzukommen, haben dann einen ganz guten Job gemacht.“ Sportlicher Leiter der Trierer, und natürlich auch im Rasta-Dome, ist übrigens der Vater des Rasta-Trainers. Ralph Held ist seit Juni 2024 beim Sensations-Aufsteiger tätig. Ein Held muss also verlieren.

Am Ende schmeißt der Sohn den Vater aus den Play-Ins, weil Vechta mit seiner Offensive dominiert, gerade die Dreier noch besser trifft als in der regulären Saison. Am Ende trifft Rasta satte 12 Dreier bei 24 Versuchen (50%). Beste Schützen: Malik Parsons für Vechta (24 Punkte/Saisonbestwert) und Nolan Adekunle für Trier (15).