Von dem Kompromiss werden vor allem Flüchtlinge aus der Ukraine sowie EU-Bürger und ihre Angehörigen, die in Deutschland leben, profitieren. Ab dem 1. Juni soll es für sie wieder Plätze in den Kursen geben, im Rahmen eines bundesweiten Kontingents, das sich am verfügbaren Haushaltsvolumen orientiert.

Die Berliner Senatorin Kiziltepe nannte es entscheidend, dass in Zukunft ausreichend Kontingente für die freiwilligen Integrationskurse zur Verfügung stehen: „Darauf werden wir sehr genau schauen.“

In den Integrationskursen werden Deutschkenntnisse sowie Informationen über Gesellschaft und Rechtsordnung in Deutschland vermittelt. Im Februar hatte das Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) unterstellte Bundesamt für Migration und Flüchtlinge den Trägern mitgeteilt, dass Menschen, die freiwillig einen Integrationskurs besuchen wollen, nur noch als Selbstzahler teilnehmen können.