Halle. Khawla und Zahran sind professionelle Künstler aus Syrien und haben in Halle (Saale) ein neues Zuhause gefunden. Gemeinsam mit dem Verein Wall and Space arbeiten sie an vier Mini-Skulpturen, die Kunst und Begegnung direkt in den öffentlichen Raum bringen sollen.
In der vierten Folge von „The Space Between“ setzen Khawla und Danilo die Suche nach geeigneten Orten für die Kunstwerke fort. Doch diesmal fehlt Zahran als Übersetzer. Dadurch müssen die beiden neue Wege finden, um sich mit Menschen im Viertel zu verständigen und ihre Ideen zu erklären.
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Ein neues Community Art Center entsteht
Neben der Standortsuche zeigt die Folge auch Danilos Arbeit beim Verein Wall and Space. Dabei spricht er über die integrative Kraft von Kunst und darüber, warum kreative Projekte für Halle-Neustadt wichtig sind. Kunst könne Menschen zusammenbringen und neue Begegnungen schaffen.
Danilo vom Verein Wall and Space sucht gemeinsam mit Khawla nach passenden Orten für die Mini-Skulpturen in Halle-Neustadt.
Foto: Allegra Wendemuth und Lea Büttner
Außerdem führt Danilo die Zuschauer in eine alte Turnhalle, in der sein neuestes Projekt entsteht: das Community Art Center. In den kommenden zwei Jahren soll dort ein Ort für Workshops, kreative Aktionen und Austausch entstehen – ein Treffpunkt für Kunstinteressierte aus dem gesamten Viertel.
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Wie „The Space Between“ entstanden ist
Über den Verein Wall and Space lernten Allegra Wendemuth und Lea Büttner Khawla und Zahran kennen. Die Zusammenarbeit mit dem Künstlerpaar prägte das Projekt von Beginn an. Vor allem ihre Offenheit, ihr Ehrgeiz und ihre Leidenschaft für Kunst wurden für die Filmemacherinnen zur besonderen Motivation.
Die Dreharbeiten zu „The Space Between“ begleiteten Khawla und Zahran über mehrere Monate in Halle-Neustadt.
Foto: Lea Büttner
Die Umsetzung der Serie bedeutete für das Zweierteam monatelange Arbeit. Recherche, Redaktion, Kamera, Ton und Schnitt übernahmen sie komplett selbst. Gedreht wurde von Juni bis September 2025 – oft bei schwierigen Bedingungen und jedem Wetter. Parallel zu Nebenjobs, Seminaren und Masterarbeiten arbeiteten sie insgesamt über ein Jahr an „The Space Between“.