Das große Stadtparkfest „Muttertag im Stadtpark“ gehört schon jetzt, im zweiten Veranstaltungsjahr, zu einem der Treffpunkte am Muttertag in der Mühlenstadt. Die Grünfläche rund um den Mühlenweiher wurde zu einem Ort mit Musik, Mitmachaktionen, Streetfood und großem Flohmarkt und lockte damit viele Wegbergerinnen und Wegberger ins Herz der Mühlenstadt. In den Nachmittagsstunden füllte sich der Stadtpark mit vielen Besucherinnen und Besuchern. Während die kleinsten sich über eine Fahrt mit der Bimmelbahn freuten, genossen die großen Besucher die Sonne, ein kühles Getränk und die Livemusik von Take 2 und der Dixi-Jazz-Band.

Bettina und Klaus Schnettger sind erst vor Kurzem aus Hessen wieder in die Mühlenstadt gezogen, für die Eheleute gehört der Stadtpark zum Alltag: „Wir gehen viel hier im Park spazieren“, erklärte Bettina Schnettger. Am Muttertagssonntag genossen die Rentner auf einer der Liege-Holzbänke ein kaltes Getränk und waren begeistert von dem Angebot: „Allein die Kombination aus Stadtparkfest und Trödelmarkt ist toll, wir genießen es total“, freuten sich die Wegberger. Neben Fritten und Kuchen genossen sie am sonnigen Muttertag auch eine Erfrischung in Form kühler Cocktails. Eine Fahrt mit der Bimmelbahn gehörte allerdings nicht zu ihrem Tagesprogramm.

Noch in der Nacht, nach dem großen Frühjahrsempfang der Stadt in der Feuerwache, hatten sich die Organisatoren des Stadtmarketings dem Aufbau des großen Festes gewidmet. Das ganze Projekt überzeugte auch in diesem Jahr wieder mit einer liebevollen Gestaltung, die alle Menschen dazu einlud, im Herzen der Stadt bei Flammkuchen, Mocktails und Crêpes zusammenzukommen. Für Bürgermeister Christian Pape gehört der Stadtpark zu den wichtigsten Orten im Stadtgebiet: „Der Park ist einer der schönsten Orte in Wegberg“, betonte er. Aus seinem Bürofenster im Rathaus hat er gute Sicht auf die große Grünfläche: „Sobald die Sonne rauskommt, belebt sich der Park hier. Da geht mir das Herz auf, das ist so ein schönes Bild“, freute er sich. Vor einem Jahr wurde die Eröffnung des Parks gefeiert, seither ist die Fläche ein Ort für alle Generationen, der mit Pumptrack, inklusivem Spielplatz, XXL-Liegebänken und Sitzmöglichkeiten am großen Mühlenweiher, der für ein paar Enten ein Zuhause ist, überzeugt. Damals, noch während der Planungsphase, hatte Bürgermeister Pape eigene Ideen mit in die Gestaltung des Stadtparks miteingebracht – die Gesamtmaßnahme hat damals rund 500.000 Euro gekostet, die Hälfte der Kosten wurden durch Fördermittel gedeckt. Durch die Umbaumaßnahmen ist die etwa zehn Hektar große, einst verwilderte Grünfläche zur grünen Lunge der Mühlenstadt geworden, deren Angebot besonders in den Sommermonaten rege angenommen wird.

Mittlerweile gehören auch die Alltagsmenschen der Künstlerinnen Laura und Christel Lechner fest in das Bild des Stadtparks – die lebensgroßen Skulpturen, die Menschen im Alltag in ausdrucksstarken Positionen zeigen, standen schon zur Eröffnung im Park, damals war allerdings noch nicht sicher, ob sie tatsächlich in Wegberg eingebürgert werden. Mithilfe von Spenden großzügiger Wegberger haben die Alltagsmenschen mit der Mühlenstadt nun ein dauerhaftes Zuhause gefunden. Für Bürgermeister Christian Pape stehen die Gemeinschaft und das Miteinander im Park auch für Werte wie Respekt und Wertschätzung, er betonte: „Wir sollten uns auf die Dinge besinnen, die wir unmittelbar beeinflussen können“, das sei besonders in Zeiten, die von Konflikten geprägt sind, wichtig. Das Muttertagsfest knüpfte damit an die Idee der Stadt an: Der Stadtpark ist ein Ort, der Menschen friedlich zusammenbringt, ein Ort der Begegnung, ein Ort, der stellvertretend für den Respekt und die Wertschätzung in der Mühlenstadt steht.