Die Global Gallery präsentierte auch in diesem Jahr internationale Projekte aus unterschiedlichen Fachbereichen und Statusgruppen der TU Dortmund und machte die vielfältigen internationalen Aktivitäten in Forschung, Lehre und gesellschaftlichem Engagement sichtbar. Die vorgestellten Projekte seien Best-Practice-Beispiele, die die Offenheit sowie die internationale und interkulturelle Ausrichtung der TU Dortmund unterstreichen, betonte Thomas Oeldemann, Referent der Prorektorin Internationales, bei der Begrüßung im Internationalen Begegnungszentrum (IBZ). „Die Global Gallery zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig internationale Zusammenarbeit an der TU Dortmund bereits gelebt wird. Die Veranstaltung ermöglicht außerdem einen Austausch zwischen Wissen­schaft­ler*innen, Studierenden und Mitarbeiter*innen aus der Verwaltung“, sagte Dr. Barbara Schneider, Leiterin des Referats Internationales. Bei einem „Gallery Walk“ hatten die zahlreichen Gäste die Möglichkeit, sich über die 25 Projekte zu informieren, mit den Projektbeteiligten und anderen Besucher*innen ins Gespräch zu kommen und jeweils zwei Stimmen für ihre Favoriten abzugeben. 

Virtual Reality in der Lehre

Die meisten Stimmen des Abends erhielt das Projekt „ChemSPARK: Cognitive Maps in VR Learning“ aus der Fakultät Bio- und Chemieingenieurwesen und dem Zentrum für HochschulBildung (zhb). Das Projekt verbindet Virtual Reality mit innovativen Lehrmethoden, um das Verständnis komplexer ingenieurwissenschaftlicher Prozesse zu fördern. In einer virtuellen Lernumgebung können Studierende eine nachhaltige Ammoniakproduktion erkunden und dynamische Zusammenhänge technischer Systeme nachvollziehen. Internationale Perspektiven der University of Oxford fließen dabei in die Entwicklung des Projekts ein.

Stadtentwicklung in Finnland

Über den zweiten Preis freute sich ein Team aus dem Fachgebiet Städtebau, Stadtgestaltung und Bauleitplanung der Fakultät Raumplanung für das Projekt „Places2Be Hamina“. Im Rahmen eines internationalen Masterprojekts entwickelten Studierende gemeinsam mit Jugendlichen in der finnischen Stadt Hamina Konzepte für eine jugendfreundliche Stadtentwicklung. Dafür führten die Studierenden Beteiligungsprozesse an Schulen sowie mit dem örtlichen Jugendparlament durch. Die Ergebnisse flossen direkt in einen sogenannten „Youth Master Plan“ ein, der neue Perspektiven für die Stadtentwicklung in Hamina aufzeigt.

Bildungsplattform für Menschenrechte

Platz drei ging an das „Transformative Justice Institute“ des Instituts für Philosophie und Politikwissenschaft. Die Initiative versteht sich als internationale Plattform für Menschenrechtsbildung, angewandte Forschung und Austausch zwischen Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Durch Workshops, Trainings und internationale Vernetzungsangebote unterstützt das Projekt Aktivist*innen, Bildungsakteur*innen und Organisationen dabei, menschenrechtliche und völkerrechtliche Grundlagen praktisch nutzbar zu machen und gesellschaftliche Veränderungsprozesse zu fördern.

Internationalisierung an der TU Dortmund

Die zahlreichen gemeinsamen Projekte in Forschung und Lehre mit Hochschulen auf der ganzen Welt tragen zur Internationalisierung an der TU Dortmund bei. Mit ihren internationalen Kooperationen, strategischen Partnerschaften und weltweiten Netzwerken stärkt die Universität ihre internationale Sichtbarkeit in Forschung und Lehre. Dank eines wachsenden englischsprachigen Lehr- und Studienangebots ist sie außerdem für internationale Studierende attraktiv. Auch neue Initiativen wie das Ruhr Innovation Lab, zu den sich die TU Dortmund und die Ruhr-Universität Bochum im Zuge der Exzellenzstrategie zusammengeschlossen haben, profitieren von einem regen internationalen Austausch und treiben diesen weiter voran.

Impressionen von der Global Gallery: