In Berlin wehen am Mittwoch Regenbogenflaggen an den Rathäusern in Mitte, Tiergarten und Wedding. Der Bezirk Mitte will damit schon im Vorfeld auf den anstehenden Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit (IDAHOBIT) aufmerksam machen. Der ist offiziell erst am 17. Mai.

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Der Tag soll unter anderem an den 17.5.1990 erinnern. Damals wurde Homosexualität aus dem Diagnoseschlüssel der Weltgesundheitsorganisation gestrichen. Seitdem zählt sie nicht mehr als Krankheit. Außerdem ist der 17. Mai Anlass auf die immer noch bestehende Diskriminierung und Gewalt gegenüber Menschen der LSBTIQA* Community aufmerksam zu machen. Erst jüngst hatten Angriffe auf queere Menschen in Berlin für Aufmerksamkeit und Erschrecken gesorgt. Die Berliner Morgenpost sprach ausführlich mit Betroffenen.

Gewaltopfer erzählt Geschichte

Gewalt in Berlin: Queere Menschen werden zur Zielscheibe von Hass

„Nach wie vor zeigt sich in den Statistiken ein Anstieg von Gewaltdelikten gegenüber queeren Menschen nicht allein, aber besonders im Bezirk Mitte. Solidarität ist eine Gegenmaßnahme, mit der wir der Queerfeindlichkeit begegnen“, sagt Martin Vahemäe-Zierold, beauftragte Person für Queer und Antidiskriminierung des Bezirksamtes Mitte. Die Hissung der Fahnen sende ein Zeichen der Stärke, des Miteinanders und des gegenseitigen Respekts in den Bezirk und die Gesellschaft.

„Die Regenbogenflagge ist die Flagge der LGBTQI*-Gemeinschaft und ein Symbol für Vielfalt, Toleranz und Freiheit aller sexuellen Orientierungen und Formen von Geschlechtsidentität – das sind Werte und Errungenschaften, auf die wir in Mitte stolz sind und die wir gegen Anfeindungen und Übergriffe verteidigen“, begründet Mittes Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger (Grüne) die Aktion. Die Flaggen sollen laut des Bezirksamts für einen Tag hängen.