Einer war auch bei „DSDS“
Neben Sarah Engel mit „Fire“: Diese Kölner starteten beim ESC
13.05.2026 – 15:57 UhrLesedauer: 3 Min.
Sarah Engels während des ersten Halbfinals des Eurovision Song Contest: Mit „Fire“ hofft die Kölnerin auf eine gute Platzierung 2026 beim Wettbewerb in Wien. (Quelle: IMAGO/LUKA KOLANOVIC)
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Mit „Fire“ will Sarah Engels beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien überzeugen. Sie tritt in große Fußstapfen aus dem Rheinland.
Im ersten Halbfinale des Eurovision Song Contest 2026 bekamen die Zuschauer einen ersten Vorgeschmack auf das, was sie am Samstagabend (16. Mai) beim Eurovision Song Contest in Wien erwartet. Sarah Engels performte zum ersten Mal ihren Song „Fire“ auf der großen Bühne, wenn auch außer Konkurrenz. Die Kölnerin hofft nach erfolglosen Jahren für Deutschland wieder auf eine gute Platzierung.
Die 33-Jährige, die in Hürth bei Köln aufgewachsen ist, könnte Deutschland die erste Platzierung unter den ersten Fünf seit 2018 bringen. Damals erreichte Michael Schulte mit „You Let Me Walk Alone“ den vierten Platz. Seitdem wurde Deutschland allerdings zweimal Letzter und Vorletzter.
Auch die Kölner ESC-Geschichte ist durchmischt. Lange musste die Stadt auf ihre ersten richtigen ESC-Teilnehmer warten. Spätestens seit Stefan Raab häufen sich aber die Teilnehmer aus dem Rheinland. Sarah Engels tritt dabei durchaus in große Fußstapfen.
Margot Eskens (1966): „Die Zeiger der Uhr“
Margot Eskens erreichte mit „Cindy, Oh, Cindy“ Platz eins der deutschen Singlecharts, zuvor feierte sie ihr internationales Debüt allerdings beim Eurovision Song Contest 1966 in Luxemburg. Die Schlagersängerin war dabei die erste Teilnehmerin aus dem Rheinland, die für Deutschland beim Grand Prix antreten durfte. Eskens wurde zwar nicht in Köln geboren, dafür aber ganz in der Nähe in Düren.
Für den großen Wurf reichte es bei Margot Eskens allerdings nicht. Ihr Song „Die Zeiger der Uhr“ brachte gemischte Reaktionen, am Ende landete sie auf dem zehnten von 18 Plätzen.
Stefan Raab (2000): „Wadde Hadde Dudde Da?“
Bis heute ist der Auftritt des Moderators und Entertainers vielleicht einer der skurrilsten der ESC-Geschichte. Mit markanter Brille und einer, für seine Verhältnisse, noch beachtlichen Haarpracht turnte Stefan Raab über die Bühne und sprach dabei mit dem Publikum wie mit einem Hundewelpen. Der skurrile Auftritt sollte die ESC-Erfolgsgeschichte des Entertainers ebnen.
Sein Auftritt in Stockholm ist bis heute der beste eines ESC-Teilnehmers aus dem Rheinland. Raab landete mit „Wadde Hadde Dudde Da?“ auf dem fünften Platz. Zehn Jahre später soll er mit Lena Meyer-Landrut und „Satellite“ als Produzent den Grand Prix gewinnen.


