TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen
Jetzt macht der BVB das Werben auch offiziell! Wie BILD und SportBild bereits vor Wochen berichteten, will Dortmund Hertha-Talent Kennet Eichhorn (16/Marktwert 20 Mio. Euro) in den Pott holen. Im Sommer greift eine Ausstiegsklausel, die eine Ablöse von 12 Mio. Euro einfordert. Allerdings wollen einige Top-Vereine den U-Nationalspieler verpfichten. Kein Wunder, dass die Kader-Konstrukteure des BVB jetzt auch in der Öffentlichkeit lobende Worte für das Mittelfeld-Juwel finden.
Book bestätigt Eichhorn-Interesse
Neu-Sportdirektor Ole Book (40) erklärte am Dienstagnachmittag nach einer öffentlichen Trainingseinheit: „Ich finde schon, dass Kennet eine gewisse Kreativität hat. Wir kennen ihn gut, wir mögen ihn auch. Wie vermutlich viele andere Vereine mögen wir den Spieler. Alles andere wird man sehen.“ Heißt im Klartext: Wir wollen Eichhorn im Sommer unbedingt!
Ganz so einfach wird es aber nicht werden. Zwar haben die BVB-Verantwortlichen seit einiger Zeit Kontakt zur Eichhorn-Seite, aber auch Leverkusen, Leipzig, Bayern wollen ihn. Und wie „Sky“ jetzt berichtet, soll auch Manchester City die Fühler nach dem defensiven Mittelfeldspieler ausgestreckt haben. Konsequenz: Der Kampf um Eichhorn wird für Book kein Zuckerschlecken. Er muss ihm den Karriere-Plan so schmackhaft wie möglich machen.
Klar ist aber auch: Mit Felix Nmecha (25), Jobe Bellingham (20) und Marcel Sabitzer (32) hat der BVB bereits drei Spieler auf dieser Position, die eigentlich gesetzt sind. Zwar gilt Letzterer als potenzieller Abschiedskandidat sollte Eichhorn kommen, dennoch müsste er sich auf Dauer gegen starke Konkurrenz durchsetzen. Dennoch hat es Dortmund in der Vergangenheit immer wieder geschafft Talente zu entwickeln und ihnen genügend Spielzeit zu geben.
Das wurde zuletzt wieder sehr gefördert. Mit den Talenten Luca Reggiani (18), Samuele Inacio (18) und Mathis Albert (16) wurden gleich drei Nachwuchsspieler in der Rückserie integriert. Eichhorn könnte der nächste Teenager in der Mannschaft von Trainer Niko Kovač (54) werden.