Die Bibelstelle, auf die sich das Fest stützt, findet sich im ersten Kapitel der Apostelgeschichte. Dort wird beschrieben, wie der nach der Kreuzigung auferstandene Jesus Christus vor den Augen seiner Jünger in den Himmel aufgenommen wurde: „Eine Wolke nahm ihn auf und entzog ihn ihren Blicken.“
Mit der Himmelfahrt ist auch das Versprechen Jesu verbunden, seinen Anhängern neue Kraft zu schenken. Zehn Tage später feiern Christinnen und Christen deshalb Pfingsten – das Fest, an dem dieser Beistand spürbar werden soll.
Seit 1934 ist Christi Himmelfahrt in Deutschland ein gesetzlicher Feiertag. In der DDR war der Tag nur bis 1966 ein Feiertag, denn mit Einführung der Fünf-Tage-Woche im Sommer 1967 wurde im Osten Deutschlands etwa neben Ostermontag und dem Tag der Befreiung auch Himmelfahrt als Feiertag gestrichen. Nach der Wiedervereinigung wurde der Feiertag dann in den ostdeutschen Bundesländern wieder eingeführt.
Heute ist Himmelfahrt auch in vielen Nachbarländern wie der Schweiz, Österreich, Dänemark, den Niederlanden, Belgien, Luxemburg und Frankreich ein Feiertag. Das Fest fällt stets auf einen Donnerstag. Der Tag wird in den Kirchen traditionell mit Gottesdiensten in Pfarrgärten, im Wald und auf Bergen gefeiert.