Zum Wandern oder Radfahren
Diese Oase in der Lausitz hat Karibik-Flair
Aktualisiert am 13.05.2026 – 22:26 UhrLesedauer: 1 Min.
Azurblau schimmert das Wasser des Partwitzer Sees: Die Halbinsel Scado teilt den See in ein Nord- und Südbecken. (Quelle: Patrick Pleul/picture alliance)
Der Partwitzer See zählt zu den größten künstlichen Seen Sachsens und ist von Dresden schnell erreichbar. Wer ihn besucht, fühlt sich an Urlaub am Meer erinnert.
Wo einst Braunkohlebagger die Landschaft prägten, erstreckt sich heute nordwestlich von Hoyerswerda einer der größten künstlichen Seen Sachsens. Zwischen 2004 und 2015 entstand der Partwitzer See durch Flutung des ehemaligen Tagebaus Scado.
Mit einer Fläche von elf Quadratkilometern und Tiefen bis zu 41 Metern bildet er das Herzstück des Lausitzer Seenlandes. Von Dresden ist die Badeoase über die A13 in etwas mehr als einer Autostunde zu erreichen. Von Berlin aus dauert die Anreise circa zwei Stunden – ebenfalls über die A13.
Die 2,5 km lange Halbinsel Scado teilt den See markant in ein Nord- und Südbecken. Am Südufer lockt ein flach abfallender Sandstrand im Sommer zum Baden – ein perfekter Platz für Familien mit Kindern. Der 21 km lange Seerundweg lädt auch in anderen Jahreszeiten zum Radfahren, Skaten und Wandern ein, um die Gegend zu erkunden.
Der See bietet vielfältige Möglichkeiten vom Segeln über Jetski bis zu Bootstouren. Dank neuer schiffbarer Verbindungen ist der Partwitzer See Teil einer wachsenden Seenroute, die perspektivisch vom Senftenberger See bis zum Sedlitzer See reichen soll.
