Während in Gelsenkirchen alles in blau-weißem Jubel versank, herrschte bei Fortuna Düsseldorf ein ganz anderes Gefühl. Nach dem 0:1 blickten die Spieler sofort nach vorne. Der Klub ließ sich von der Aufstiegsparty des Gegners nicht komplett runterziehen.
Rund um Fortuna Düsseldorf herum tobte die Ekstase. Die Mannschaft musste zusehen, wie Schalke feierte. Trotzdem richtete sich der Fokus schnell auf die nächsten Aufgaben. Direkt nach dem Spiel hat der Klub eine dringende Bitte an die eigenen Anhänger. Sie sollen es genauso machen, wie die S04-Fans.
Fortuna Düsseldorf richtet Blick nach vorne
Die Niederlage tat weh, keine Frage. Doch im Lager von Fortuna Düsseldorf überwog nicht die Resignation. Vielmehr sahen die Verantwortlichen auch positive Ansätze. Besonders die Entwicklung der Mannschaft stand im Mittelpunkt. Sportvorstand Sven Mislintat erklärte bei der „Rheinischen Post“: „Wir müssen es als Entwicklung sehen. Wir hatten Magdeburg als erstes Spiel von Alex, dann Dresden. Das dritte haben wir hier gut gespielt, und darauf müssen wir aufbauen“.
📌 Fakten zum Abstiegskampf
- Zwei Spieltage sind es noch in der 2. Bundesliga.
- Neben Fortuna Düsseldorf kämpfen Münster, Fürth, Magdeburg, Braunschweig und Bielefeld um den Klassenerhalt.
- Die letzten beiden Gegner der Düsseldorfer sind Elversberg und Fürth.
Auch Trainer Alexander Ende sah Fortschritte. Trotz der Niederlage zeigte sich sein Team kämpferisch. „Wir haben jetzt in zwei Spielen die richtigen Signale gesendet“, sagte der Coach nach der Partie. Er ergänzte: „Die Haltung ist gut. Die Jungs haben gefightet und waren füreinander da. Sie haben die wichtigen Signale gesendet und gezeigt, dass wir für etwas gut sind“. Für Fortuna Düsseldorf zählt jetzt, diese Energie mitzunehmen.
Mit 50.000 Zuschauern gegen Elversberg?
Schon am Sonntag wartet die nächste Chance. Dann empfängt Fortuna Düsseldorf die SV Elversberg. Der Trainer setzt dabei vor allem auf die Unterstützung von den Rängen – so wie es der FC Schalke 04 mit mehr als 60.000 Zuschauern im Aufstiegsspiel. Dann soll die ganze Stadt in rot und weiß erstrahlen.
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„Wenn man sich vorstellt, dass wir hoffentlich am Sonntag mit 50.000 Zuschauern, die uns im Rücken stehen, spielen, dann müssen wir ganz viel von Freitag (das Dresden-Spiel, Anm. d. Red.) transportieren“, sagte Ende. Diese Wucht wird das Team brauchen.
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Auch Mislintat glaubt daran: „Das wird gegen Elversberg ein ganz anderes Spiel mit einem anderen Ansatz des Gegners. Es gibt Dinge, auf die wir aufbauen können. Hoffentlich mit 50.000 und einer richtig geilen Atmosphäre und in jedem Zweikampf so, wie wir es gegen Schalke gemacht haben“.