01:38 Uhr | Drei Verletzte nach russischem Drohnenangriff auf Universität

Bei einem russischen Drohnenangriff auf die Universität in Hluchiw sind drei Menschen verletzt worden, darunter ein 13-jähriges Mädchen. Ein zehnjähriger Junge erlitt nach Behördenangaben einen Schock. Getroffen wurden Gebäude der Pädagogischen Universität, darunter ein Wohnheim und Werkstätten. Die Gebäude wurden beschädigt, Fenster zerstört und Brände ausgelöst. Bewohner berichteten von mehreren Einschlägen binnen kurzer Zeit. (Quelle: EBU)

00:56 Uhr | Ukraine warnt vor neuer russischer Raketenwelle

Nach massiven russischen Drohnenangriffen warnt die Ukraine vor neuen Raketenattacken in der Nacht. Die Luftwaffe meldete den Einschlag einer russischen Hyperschallrakete vom Typ Kinschal nahe Starokostjantyniw, wo sich ein wichtiger ukrainischer Luftwaffenstützpunkt befindet. Ukrainische Beobachter berichteten zudem vom Start mehrerer russischer Langstreckenbomber des Typs Tupolew Tu-160, die Marschflugkörper abfeuern könnten. (Quelle: dpa)

00:37 Uhr | Österreichs Außenministerin fordert EU-Gespräche mit Russland

Die österreichische Außenministerin Beate Meinl-Reisinger spricht sich dafür aus, dass die EU zu direkten Gesprächen mit Russland bereit sein müsse. Dafür solle die Europäische Union einen Sondergesandten oder ein eigenes Verhandlungsteam benennen. Voraussetzung seien allerdings ernsthafte Friedensgespräche seitens Moskaus. Zugleich warb Meinl-Reisinger für stärkere europäische Verteidigungsstrukturen bis hin zu einer europäischen Armee. Die EU müsse angesichts der sinkenden Verlässlichkeit der USA eigenständiger werden, ohne die Nato zu ersetzen. (Quelle: Reuters)

00:23 Uhr | Drohnen-Vorfall stürzt lettische Regierung in die Krise

Die lettische Ministerpräsidentin Evika Siliņa hat nach einem Streit über abgestürzte ukrainische Drohnen ihre Parlamentsmehrheit verloren. Die Partei „Die Progressiven“ entzog der Regierung die Unterstützung, nachdem Verteidigungsminister Andris Sprūds entlassen worden war. Hintergrund sind ukrainische Drohnen, die aus Russland kommend in Lettland abstürzten und ein Öllager beschädigten. Regierungschefin Siliņa warf Sprūds Versäumnisse bei der Luftabwehr vor. Präsident Edgars Rinkēvičs will nun Gespräche über eine mögliche neue Regierung führen. (Quellen: AFP, Reuters)