Die morgendliche Gassirunde hatte sich Franziska Emonds anders vorgestellt. Sie war – wie so oft – mit ihrem Hund am Städtischen Hauptfriedhof im Mönchengladbacher Norden unterwegs, als ihr gegen 7.30 Uhr ein ungewöhnlich großes Tier begegnet. „Ich dachte erst, ich spinne“, sagt Emonds rückblickend. War es wirklich ein Wolf, mit dem sie da Auge in Auge stand? „Wir haben uns angeschaut. Da waren etwa 50 Meter zwischen uns. Der Wolf hat sich nicht bewegt, war aber sehr aufmerksam“, sagt Emonds. Angst habe sie nicht gehabt, weil sie wusste, dass das Tier eigentlich scheu ist. Auch ihr Hund sei ganz ruhig geblieben. Aufregend sei der Moment dennoch gewesen.