
In der Liga einsam an der Spitze, im Pokalfinale ebenfalls ungefährdet. Inter Mailand hat sich nach der Meisterschaft auch den Pokalsieg in Italien gesichert. In einem einseitigen Finale der Coppa Italia im Stadio Olimpico in Rom besiegte Inter die Lokalmatadoren von Lazio Rom mit 2:0 (2:0).
Inter, in der Liga mit derzeit 15 Punkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten Neapel bereits sicherer Meister, war als großer Favorit in das Endspiel gegangen. Besonders vor Lazios Offensive musste sich Inter nicht fürchten. In 36 Spielen der Serie A hatten die Römer lediglich 39 Mal getroffen.
Lazio von Anfang an ohne Chance
Entsprechend begann die Partie. Inter übernahm das Kommando, Lazio setzte auf Konter. Doch bevor die Römer das erste Mal gefährlich werden konnten, lagen sie auch schon hinten. Adam Marusic verlor bei einer scharf getretenen Ecke die Orientierung und köpfte den Ball ins eigene Tor (14. Minute).
Ein gewonnener Zweikampf von Piotr Zielinski gegen den behäbigen Nuno Tavares brachte das beruhigende zweite Tor für Inter. Zielinski bediente im Zentrum Lautaro Martínez, der nur noch einschieben musste (35.). Lazio bestätigte hingegen seine Offensivschwäche und hatte in der ersten Hälfte lediglich eine gute Torgelegenheit.
Inter eine Klasse besser
Obwohl sich Lazio redlich mühte, wurde auch die zweite Hälfte nicht spannend. Zu überlegen agierte Inter Mailand, das allerdings früh in den Verwaltungsmodus schaltete, sodass weitere Höhepunkte rar gesät waren.
Lazio blieb in der Offensive harmlos. Lediglich in der 75. Minute hatte Boulaye Dia eine Großchance. Ansonsten droschen die Römer den Ball eher mindestens fünf Meter weit übers Tor.
Für inter war es der zehnte Pokalsieg in Italien. Häufiger durfte sich nur Juventus Turin über den Gewinn der Coppa Italia freuen (15).
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