(Symbolfoto: nancydowd auf Pixabay)
Stadt lädt anlässlich des IDAHOBITA* zur Gedenkveranstaltung ein

Am 17. Mai 1990 beschloss die Weltgesundheitsorganisation, Homosexualität aus der Liste der psychischen Erkrankungen zu streichen. Die Vereinten Nationen haben dieses Datum zum weltweiten Gedenktag gegen Homo-, Bi-, Inter-, Trans- und Asexuellenfeindlichkeit (IDAHOBITA*) erhoben. Auch die Stadt Frankfurt erinnert alljährlich daran, dass Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität diskriminiert und verfolgt werden.

Am Römer wird am Sonntag, 17. Mai, die „Progress-Pride-Flagge“ gehisst. Um 17 Uhr lädt die Stadt Frankfurt dann zur offiziellen Gedenkveranstaltung beim Mahnmal „Frankfurter Engel“ auf dem Klaus-Mann-Platz ein, das an die Homosexuellenverfolgung im Nationalsozialismus erinnert. Die Veranstaltung ist barrierearm geplant und wird von Gebärdendolmetscherinnen und -dolmetscher begleitet.

Inhaltlicher Schwerpunkt ist in diesem Jahr die Situation bisexueller Menschen, die häufig sowohl in hetero- als auch in queeren Kontexten missverstanden oder nicht ernst genommen werden. Zur Situation bisexueller Menschen spricht Francisco Küfer vom Verein BiNe (Bisexuelles Netzwerk).

Bürgermeisterin und Diversitätsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg wird die Gäste im Namen der Stadt Frankfurt am Mahnmal begrüßen. Sie sagt: „Queere Menschen sollen in unserer Stadt sicher und sichtbar leben können. Auch in Frankfurt ist es notwendig, dass wir sie schützen und die Prävention fördern – dafür mache ich mich stark.“ Dieses Ziel verfolge auch der Frankfurter „Pride Month“ im Juni, der in diesem Jahr zum vierten Mal ausgetragen wird.

Die Feier am Klaus-Mann-Platz wird von der Koordinierungsstelle für LSBTIQ-Themen im Amt für multikulturelle Angelegenheiten organisiert. Zielgruppe sind queere Vereine, Initiativen und Einzelpersonen sowie alle interessierten Frankfurterinnen und Frankfurter. Bereits ab dem frühen Nachmittag findet, wie in den vergangenen Jahren auch, nahe der Hauptwache der „Markt der Vielfalt“ mit buntem Programm von LSBTIQ*-Vereinen und -Initiativen statt. Ab circa 16.30 Uhr führt der alljährliche „Love Walk“ von dort aus zur Gedenkveranstaltung am Klaus-Mann-Platz.

Ebenfalls anlässlich des IDAHOBITA* widmet sich am Dienstag, 19. Mai, ein Fachtag an der Frankfurt University of Applied Sciences unter dem Titel „Sehnsucht nach Freiheit – Queere Perspektiven auf Migration, Flucht und Asyl“ der Situation queerer Geflüchteter.

(Text: PM Stadt Frankfurt)

… erschließt sich ihre Welt, indem sie viel Zeit in der Natur verbringt. Bei langen Fahrradtouren und schöne Wanderungen tankt sie Kraft. Lokale Themen sind ihre Welt. Sowohl in den Printprodukten als auch online informiert sie am liebsten über Polizeiberichte, Tiergeschichten und Umweltthemen. Absolute Lieblingsbeschäftigung in der Adventszeit: Plätzchen backen.
Mag: Tiere | Backen | Lokale Geschichten

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