Flugverbindung in Gefahr

Bremen und Lufthansa kämpfen um Anbindung an Mainmetropole

14.05.2026 – 11:09 UhrLesedauer: 1 Min.

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Logo Fraport (Archivbild): Täglich fliegen zwischen der Mainmetropole und Bremen fünf Flüge hin und her. (Quelle: IMAGO/Joko/imago)

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Lufthansa will die Route Bremen–Frankfurt zum 1. Juli streichen. Doch nun suchen die Fluggesellschaft und Bremens Bürgermeister nach einem Ausweg.

Bürgermeister Andreas Bovenschulte und Lufthansa-Chef Carsten Spohr haben sich in einer Videoschalte darauf verständigt, gemeinsam nach einem Weg zu suchen, die Flugverbindung zwischen Bremen und Frankfurt zu erhalten. Das bestätigten die Bremer Senatskanzlei und die Lufthansa. Zuvor hatte das Regionalmagazin „buten un binnen“ berichtet.

Der Bremer Senatssprecher Christian Dohle erläuterte das Ergebnis des Gesprächs: „Bürgermeister Andreas Bovenschulte und Lufthansa-Chef Carsten Spohr haben sich in einer Videoschalte heute darauf verständigt, gemeinsam nach einer für beide Seiten wirtschaftlich tragfähigen Lösung zu suchen, mit der Bremen möglichst nahtlos an das Drehkreuz Frankfurt angeschlossen bleibt.“ Eine Lufthansa-Sprecherin bestätigte die Gespräche, wollte sich mit Verweis auf Vertraulichkeit aber nicht zu Inhalten äußern.

Fünf Flüge täglich zwischen Frankfurt und Bremen

Deutschlands größte Fluggesellschaft hatte angekündigt, die Verbindung zum 1. Juli einzustellen. Die Entscheidung sei Teil einer Anpassung des Streckennetzes an „Nachfrage, Wirtschaftlichkeit und operative Rahmenbedingungen“, hieß es. Derzeit gibt es laut Flughafen bis zu fünf Flüge täglich zwischen Bremen und Frankfurt. Verbindungen an die Drehkreuze München, Zürich und Wien sollten erhalten bleiben.

Bremer Politiker und Wirtschaftsvertreter hatten die Streichung kritisiert. Sie betonten die Bedeutung des Anschlusses an das weltweite Lufthansa-Netz für Wirtschaft und Wissenschaft in der Region.