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Hochspannung der etwas anderen Art bei „Bares für Rares“: Eine besondere Rarität ließ Moderator Horst Lichter die Barthaare zu Berge stehen.
Bei Bares für Rares kam es zu einem schmerzhaften Zwischenfall für Horst Lichter (64): In der Ausgabe vom Montag wurde der Moderator im Kölner Studio kurzerhand zum Versuchskaninchen – und kassierte prompt einen heftigen Stromschlag. Schuld war ein historisches Massagegerät, das Ingrid und ihr Sohn Lars mit in die ZDF-Show brachten.
In der NDR Talkshow: Horst Lichter zu Gast im Studio 3, Hamburg, 19. Januar 2017 © Imago
Experte Detlev Kümmel wollte den sogenannten „Elektroller“ direkt an Horst demonstrieren und setzte das Gerät ohne große Vorwarnung an dessen Hand an. Als der Strom ihn plötzlich durchfuhr, zuckte der TV-Liebling sichtbar zusammen. „Bist du wahnsinnig? Du kannst mich doch nicht einfach unter Strom setzen!“, fauchte der sonst so gut gelaunte 64-Jährige empört.
Kurioser Vorfall: „Bares für Rares“-Star bekommt Stromschlag
Der „Elektroller“ ist ein medizinisches Pflegeutensil aus den frühen 1930er-Jahren. Im Inneren sorgt ein Dynamo für die elektrisierenden Impulse, die damals als Ganzkörpermassage gedacht waren. Ingrid und Lars hatten das seltene Stück inklusive Originalverpackung und Anleitung mitgebracht und hofften auf 200 Euro. Detlev hielt diesen Wunschpreis jedoch für deutlich zu hoch und taxierte den Wert auf nur 50 bis 70 Euro – ein kleiner Dämpfer für das sympathische Duo. Trotzdem wagten sie den Gang in den Händlerraum. Dort probierte Julian Schmitz-Avila (39) das Gerät neugierig aus, während Walter „Waldi“ Lehnertz eindringlich warnte: „Das hat richtig Mucke! Ich hätte es fast durch die Bude geworfen.“ Am Ende setzte sich Julian durch und sicherte sich den Stromschlagroller für 100 Euro.
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Für Horst war der kleine Stromschlag nur ein weiterer verrückter Moment in einer TV-Karriere, in der er schon so manche ungewöhnliche Situation mit Humor genommen hat. Der Moderator, der vielen Zuschauern auch als Koch und Gastgeber aus früheren Formaten vertraut ist, zeigte sich nach dem Schreck schnell wieder gut gelaunt. In Interviews hatte Horst in der Vergangenheit offen darüber gesprochen, wie sehr ihm einst private Krisen zugesetzt hatten und wie existenziell ihn finanzielle Sorgen in seinem früheren Restaurant belasteten. Umso mehr scheint der Publikumsliebling heute die Leichtigkeit im Studio zu schätzen: In „Bares für Rares“ kann er mit seinem typischen Schnauzbart-Charme, spontanen Sprüchen und der Nähe zu den Verkäufern genau das ausleben, was die Fans an ihm mögen – und steckt selbst einen unerwarteten Stromstoß am Ende mit einem Lachen weg. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit promiflash.de)