Geplante Reform mit Ausgabenbremsen auch bei Kliniken
Das Bundeskabinett hatte Ende April die Gesundheitsreform auf den Weg gebracht, die die gesetzlichen Krankenkassen 2027 um 16,3 Milliarden Euro entlasten soll. Die Gesetzespläne sehen unter anderem Ausgabenbremsen bei Praxen, Kliniken und in der Pharmabranche vor.
Elblandkliniken-Vorstand bezeichnet Vorhaben als Katastrophe
Auch die Elblandkliniken in Riesa, Radebeul, Meißen und Großenhain warnen vor finanziellen Einschnitten. «Dieses Gesetzesvorhaben ist eine Katastrophe», sagte Vorstand Rainer Zugehör. 2027 könnten die Elblandkliniken die Belastung durch das Gesetz noch irgendwie überstehen. «Aber ab 2028 habe ich zurzeit keine Ahnung. Man kann solche Summen auch nicht einsparen, indem man zum Beispiel eine Abteilung schließt.»
Die Geschäftsführung des Leipziger Klinikums St. Georg blickt laut Bericht ebenfalls mit großer Sorge auf das Vorhaben von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU): «Die neuen gesetzlichen Vorgaben wirken wie eine Vollbremsung.»