In Dresden ist seit Donnerstag ein Teil der Brücke Budapester Straße gesperrt. Nach Angaben der Stadt ist der Abschnitt zwischen der Kreuzung Josephinenstraße und Ammonstraße betroffen. Stadteinwärts sei die Brücke über die Anlagen der Deutschen Bahn und der Dresdner Verkehrsbetriebe weiter nutzbar.
Keine Einschränkungen für Fuß- und Radverkehr
Die Zufahrt Budapester Straße stadtauswärts Richtung Dresden-Plauen ist dagegen gesperrt. Der Verkehr wird umgeleitet. Auch die Buslinie 62 der DVB muss einen anderen Weg nehmen. Die Haltestelle Josephinenstraße in Richtung Plauen entfällt. Über die Brücke führt die Bundesstraße 173. Wie lange die Sperrung andauert, ist bisher nicht bekannt. Für den Fuß- und Radverkehr gibt es keine Einschränkungen.
Zwei Stellen mit sprödem Spannstahl entdeckt
An der Brücke waren bei Bauwerksuntersuchungen Schäden festgestellt worden. Es gebe im Bereich zwischen der Ammonstraße und dem innerstädtischen Brückenende das typische Schadensbild eines versprödeten Spannstahls, teilte die Stadt mit. Daher wurden bereits Fahrspuren reduziert, zudem gilt eine Tonnagebeschränkung von 7,5 Tonnen.
Brücke soll dauerhaft verstärkt werden
„Die nun entdeckten Schäden zeigen, wie richtig und wichtig es war, die Brücke Budapester Straße unter Dauerbeobachtung zu nehmen“, sagte Dresdens Baubürgermeister Stephan Kühn (Grüne). Die Brücke soll nun dauerhaft verstärkt werden, um sie für weitere zehn Jahre zu erhalten.