Fans zerreißen ESC-Star

Sarah Engels ist nicht feministisch: „Weil ich mag Männer”

Lisa KlugmayerLisa Klugmayervon Lisa Klugmayer

14.05.2026, 20:32 Uhr

14. Mai 2026 um 20:32 Uhr

Kurz vor dem ESC-Finale sorgt Sarah Engels für Aufsehen. In einem Interview in Wien gibt sie zu, dass sie nicht feministisch sei. Die Begründung sorgt bei Fans für Fassungslosigkeit.

Am Samstag (16. Mai) vertritt Sarah Engels (22) Deutschland beim ESC mit ihrem Song „Fire“. Dazu gehört auch jede Menge Pressearbeit. Weil ihr neues Album „Strong Girls Club“ heißt, wird sie im Podcast „Merci, Chérie“ gefragt, wie feministisch sie eigentlich sei.

„Feministisch würde ich nicht sagen. Weil ich einen ganz, ganz tollen Mann habe und ich mag auch Männer“, antwortet Sarah Engels.

 Sarah Engels: „Frauen müssen sich ständig beweisen“

Doch sie glaube, dass Frauen in vielen Bereichen noch immer unterschätzt werden. Sie selbst habe das ebenfalls erlebt.

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„Davon handeln auch viele Songs auf meinem Album: Dass man sich als Frau immer wieder beweisen muss und ständig das Gefühl hat, irgendwelche Erwartungen erfüllen zu müssen“, erzählt Sarah Engels im Interview mit „Merci, Chérie“.

Außerdem ergänzt sie: „Ich finde es so schade, dass man oft nur auf das Optische und Äußere reduziert wird.“ In den vergangenen Jahren habe sie jedoch viel dazugelernt – und genau das wolle sie nun an „ganz viele Frauen da draußen weitergeben“, so Sarah Engels, die sich auch für mehr Körperakzeptanz einsetzt.

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„Dass sie an sich glauben müssen, dass sie laut sein dürfen, dass sie aus Leidenschaft brennen dürfen – und noch so viel mehr“, sagt Sarah Engels abschließend.

Sarah Engels steht wegen ihres Instagram-Videos in der Kritik Sarah Engels steht wegen ihres Instagram-Videos in der Kritik IMAGO/ Panama Pictures ESC-Star Sarah Engels nach Feminismus-Aussage kritisiert: „Peinliche Aussage“

Dieser kurze Interview-Ausschnitt (das gesamte Gespräch erscheint Ende der Woche im Podcast) sorgt im Netz für Aufsehen. Vor allem die erste Aussage von Sarah Engels stößt bei Fans auf Kritik. „Peinliche Aussage“, schreibt eine Instagram-Nutzerin. „Ja… Feminismus ist Männerhass und alle Feministinnen hassen ihren Partner … genau Sarah“, kommentiert eine andere. „Oh nein, peinlich und schade. (…) Wenn man in eigenen Videos für Frauenrechte wirbt, sollte man das doch eigentlich besser wissen“, lautet ein weiterer enttäuschter Kommentar.

„Ich glaube, da weiß jemand nicht, was Feminismus ist“, „Vielleicht wäre es gut, das Wort zumindest einmal zu googeln“ oder „Ohne Feminismus könnte sie das alles nicht tun“ gehören zu weiteren Reaktionen im Netz.“