05:46 Uhr | Hunderte gegenseitige Drohnen-Angriffe
Russland und die Ukraine haben sich gestern wieder gegenseitig mit hunderten Drohen attackiert. Laut russischem Verteidigungsministerium wurden in der Ukraine wieder Energie- und Transportkapazitäten, Drohnen-Depots und Abschuss-Anlagen angegriffen, Munitionsdepots sowie Stellungen der ukrainischen Truppen und „ausländischer Kämpfer“. Auch seien 572 ukrainische Drohnen abgewehrt worden. Ein Ziel schienen wieder die Erdöl-Anlagen am Finnischen Meerbusen gewesen zu sein. (Quelle: CCTV, dpa)
04:01 Uhr | Russland greift erneut massiv an
Russland hat die Ukraine in der Nacht erneut mit Drohnen und Raketen angegriffen. Im ganzen Land wurde Luftalarm ausgelöst. Besonders betroffen war Kiew, wo es mehrere Explosionen gab. Bürgermeister Vitali Klitschko sprach von Angriffen mit Drohnen und ballistischen Raketen. Auch die Regionen Charkiw, Sumy, Tschernihiw und Poltawa wurden nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe angegriffen. (Quellen: AFP, dpa, Reuters)
01:38 Uhr | Drei Verletzte in Universität in Hluchiw
Bei einem russischen Drohnenangriff auf die Pädagogische Universität in Hluchiw sind drei Menschen verletzt worden, unter ihnen ein 13-jähriges Mädchen. Ein zehn Jahre alter Junge erlitt nach Behördenangaben einen Schock. Getroffen worden sei auch ein Wohnheim. Bewohner berichteten in TV-Bildern von mehreren Einschlägen in kurzer Zeit. (Quelle: EBU)
00:56 Uhr | Warnung vor neuen russischen Raketen
Nach den massiven russischen Drohnenangriffen gestern warnt die Ukraine vor neuen Attacken in der Nacht. Ukrainische Beobachter berichteten auch vom Start mehrerer Langstreckenbomber des Typs Tupolew Tu-160, die insbesondere Marschflugkörper abfeuern könnten. (Quelle: dpa)
00:37 Uhr | Österreich fordert Gespräche mit Russland
Österreichs Außenministerin Beate Meinl-Reisinger hat sich dafür ausgesprochen, dass die EU zu direkten Gesprächen mit Russland bereit sein müsse. Dafür solle die EU einen Sondergesandten oder ein europäisches Verhandlungsteam benennen. Voraussetzung seien allerdings ernsthafte Friedensgespräche seitens Moskaus. Zugleich warb Meinl-Reisinger für stärkere europäische Verteidigungsstrukturen bis hin zu einer europäischen Armee. Die EU müsse angesichts der sinkenden Verlässlichkeit der USA eigenständiger werden, ohne die Nato zu ersetzen. (Quelle: Reuters)
00:23 Uhr | Lettlands Regierung wegen Drohnen in Krise
Lettlands Regierungschefin in Evika Siliņa hat wegen eines Streits über abgestürzte ukrainische Drohnen ihre Parlamentsmehrheit verloren und ist zurückgetreten. Die Partei „Die Progressiven“ entzog ihr die Unterstützung, nachdem Verteidigungsminister Andris Sprūds entlassen worden war. Grund waren ukrainische Drohnen, die in Lettland abstürzten und ein Öl-Lager beschädigten. Siliņa warf Sprūds hier Versäumnisse bei der Luftabwehr vor. Präsident Edgars Rinkēvičs will nun Gespräche über eine mögliche neue Regierung führen. (Quellen: AFP, Reuters)