Mit Luca Reggiani, Samuele Inácio und Mathis Albert durften in den vergangenen Monaten und Wochen drei junge Talente erste Bundesliga-Minuten bei Borussia Dortmund sammeln. Ebenfalls auf der Bank saß der 17-jährige Mussa Kaba. Der gebürtige Bielefelder ist seit 2021 in der BVB-Jugend aktiv und gilt intern als Hoffnungsträger für die kommenden Jahre. Bisher war der defensive Mittelfeldspieler nur mit einem Ausbildungsvertrag ausgestattet. In dieser Woche hat sich das geändert – Kaba unterschrieb seinen ersten Profivertrag.

Großes Talent im deutschen Fußball

Bei der Verkündung der Vertragsunterzeichnung gab der BVB nicht an, wie lange Kabas erster Profivertrag datiert ist. Stattdessen zeigte sich Dortmunds neuer Sportdirektor Ole Book sehr glücklich: „Mussa besitzt enorme fußballerische Fähigkeiten und eine beeindruckende Physis. Mit seinen Anlagen zählt er zu den größten Talenten im deutschen Fußball. Wir trauen ihm den Sprung in unseren Profikader zu, werden ihm auf dem Weg dahin aber auch die nötige Zeit geben.“

Genau diese Zeit wird der 17-Jährige auch benötigen. Zwar besitzt der 1,96 m große Mittelfeldhüne eine beeindruckende Physis und Aura auf dem Platz, doch kämpft Kaba in den vergangenen beiden Spielzeiten mit hartnäckigen Verletzungen. Letztes Jahr fiel Kaba für mehrere Monate mit einer Entzündung im Knie aus. In dieser Saison kämpft der deutsche U17-Nationalspieler mit diversen muskulären Problemen. Ein klares Zeichen, dass sein Körper erst noch an den Seniorenfußball herangeführt werden muss.

Spielpraxis beim BVB II

Vornehmlich wird Kaba auch in der kommenden Spielzeit seine Einsatzzeiten in der zweiten Mannschaft des BVB sammeln müssen. Noch ist nicht klar, ob der BVB II weiterhin in der Regionalliga West antreten wird oder stattdessen an der neuen U21-Bundesliga teilnimmt. Dennoch wird Kaba sicherlich die Vorbereitungen mit den Senioren machen und sich für höhere Aufgaben beweisen wollen.