Kurzzeit-Engagement ohne Sieg endet im Abstieg

Schwartz
war erst Ende März aus Saarbrücken nach Münster gewechselt, um in einer äußerst
schwierigen Ausgangslage noch für die Wende im Abstiegskampf zu sorgen. In
seinen sechs Pflichtspielen gelang dem Team jedoch kein Sieg, immerhin holte
der Tabellenletzte vier Unentschieden, darunter gegen die Aufstiegskandidaten
Hannover 96 und SV Darmstadt 98. Die erhoffte Trendwende blieb aus, der Abstieg
aus der 2. Bundesliga ließ sich nicht mehr abwenden.

Trotz
der kurzen Amtszeit galt Schwartz intern als Ruhepol, der der Mannschaft in
einer turbulenten Phase wieder mehr Stabilität und Struktur geben sollte. Dass
die Ergebnisse ausblieben, war am Ende ausschlaggebend dafür, gemeinsam über
die zukünftige Ausrichtung zu sprechen – mit dem nun gefundenen Ergebnis, zum
Saisonende getrennte Wege zu gehen.

Neustart in Liga
drei mit neuem Gesicht an der Seitenlinie

Der
Verein kündigte an, sich im letzten Saisonspiel gegen die SV Elversberg noch
einmal mit einer mutigen Leistung und klarer Haltung aus der 2. Liga
verabschieden zu wollen. Für die anschließende Drittligasaison soll dann ein
neuer Coach den sportlichen Neuaufbau prägen. Der Klub sucht dabei nach einem
Trainer, der den anstehenden Umbruch begleiten und eine Mannschaft formen kann,
die in Liga drei konkurrenzfähig ist.

Sportlich
bleibt festzuhalten: In einer Phase mit großem Druck und wenig Zeit konnte
Schwartz das Ruder nicht mehr entscheidend herumreißen. Dennoch wird seine
kurze Zeit in Münster als Engagement gewertet, in dem er sich mit seiner
Erfahrung und Professionalität voll in den Dienst des Vereins gestellt hat. Jetzt
übernimmt eine neue sportliche Führung die Aufgabe, Preußen Münster wieder in
ruhigeres Fahrwasser zu führen und mittelfristig zu stabilisieren.

  • Alois Schwartz verlässt Preußen Münster nach rund
    zwei Monaten und sechs Spielen ohne Sieg.
  • Der Absteiger stellt sich zur Rückkehr in die 3.
    Liga personell neu auf und plant einen umfassenden Neustart.
  • Im letzten Zweitligaspiel gegen Elversberg will
    sich der Klub noch einmal mit Einsatz und klarer Haltung aus dem
    Profifußball auf zweithöchster Ebene verabschieden.