Eintracht Braunschweig hat sich mit dem 2:1-Sieg gegen Dynamo Dresden einen ganz wichtigen Dreier und etwas Luft im Abstiegskampf gesichert. Lars Kornetka und Co. konnten nach diesem Erfolg vorerst durchatmen. Gerettet ist der BTSV jedoch keineswegs. Vor allem, weil am letzten Spieltag noch einmal ein echter Brocken wartet.
Es geht zum frischgekürzten Aufsteiger und Zweitligameister auf Schalke. Und das könnte für Eintracht Braunschweig eben doch noch richtig bitter enden. Weil die Knappen zum Abschluss noch einmal ein Feuerwerk liefern wollen und der BTSV in den letzten Jahren am finalen Spieltag chronisch versagt hat.
Eintracht Braunschweig zum Saisonfinale chronisch schlecht
Ein Spiel. 90 Minuten. Alles, nichts – oder eben die Relegation. Das ist die Ausgangslage für den BTSV vor dem 34-Spielag. Sowohl der direkte Klassenerhalt als auch der direkte Abstieg und der Gang in die Relegation ist für die Löwen noch möglich. Und so steht es einmal mehr Spitz auf Knopf.
Braunschweig muss alles geben, Schalke will alles geben und sich standesgemäß aus der Saison und der zweiten Bundesliga verabschieden. Während die Knappen sich freuen, in der nächsten Saison nicht mehr in Liga zwei kicken zu müsse, hofft ganz Braunschweig auf den Verbleib im deutschen Fußball-Unterhaus.
In den letzten Jahren ist dies stets geglückt – trotz Herzschlagfinals und Nervendramen. Auch in dieser Spielzeit bahnen sich etwaige Szenarien an. Und der BTSV muss eine dunkle Serie dringend beenden, um sicher zu gehen. Denn die letzten Jahre gingen die Niedersachsen regelmäßig unter: 1:4 gegen Nürnberg, 0:5 in Kaiserslautern, 0:4 in Hamburg, 3:4 in Meppen oder 2:6 in Kiel. Dies sind nur einige Ergebnisse der letzten Spieltage der vergangenen Jahre.
Rettet sich der BTSV erneut?
Immer wieder musste der BTSV also herbe Klatschen zum Saisonabschluss einstecken. Das droht auch in diesem Jahr. Seit 2019 hat Eintracht Braunschweig am letzten Spieltag nicht mehr gewinnen können. Sechs Jahre, sechs Niederlagen. 202 stieg man trotz dessen auf, 2021 mündete dies im Abstieg, 2022 stieg man dann erneut auf. Dann folgten zwei Jahre auf Platz 15 und im letzten Jahr ging es dann in die Relegation.
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Vor der Saison hatte jeder im Klub gehofft, dass diese Saison endlich ruhiger werden würde. Bekanntlich kam es einmal mehr anders. Und einmal mehr hofft man an der Oker auf die Last-Minute-Rettung. In diesem Jahr sollte es dafür jedoch keine herbe Niederlage am letzten Spieltag geben.
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