Innerhalb der iranischen Marine seien die U-Boote als „Delfine des Persischen Golfs“ bekannt, sagte der Kommandeur. Die Boote seien während eines Manövers in der Straße von Hormus aufgetaucht, das dem Gedenken an die Opfer des Zerstörers „Dena“ gewidmet gewesen sei. Nach mehreren Formationsmanövern seien die U-Boote wieder in die Tiefe abgetaucht, um ihre Einsätze fortzusetzen, erklärte Irani weiter.
USA: Positive Gespräche über Frieden in Libanon
Die jüngsten Gespräche in Washington im Bemühen um eine Friedenslösung zwischen Israel und dem Libanon sind nach US-Angaben bislang „positiv“ verlaufen. Es habe am Donnerstag „produktive Gespräche“ gegeben, sagte ein ranghoher Vertreter des US-Außenministeriums. Am Freitag werde es wie geplant ein weiteres Treffen geben, fügte er hinzu.
Es handelt sich um die dritte Gesprächsrunde seit Bekanntgabe einer Feuerpause vor fast einem Monat. Bei dem vergangenen Treffen am 23. April hatte Präsident Donald Trump die Unterhändler persönlich im Weißen Haus empfangen.
Marine plant weitere Beiträge für Hormus-Einsatz
Für einen möglichen deutschen Einsatz in der Straße von Hormus stellt das Verteidigungsministerium die Beteiligung von zusätzlichem Gerät und Personal in Aussicht. Bislang waren das Minenjagdboot „Fulda“ und das Versorgungsschiff „Mosel“ dafür vorgesehen. Daneben wird nun signalisiert, dass „auch autonome Minenabwehrsysteme, Minentaucher und spezialisierte Kräfte zum Schutz von Schiffen sowie eine hochrangige Beteiligung deutscher Stabsoffiziere in den Führungsstäben der Mission“ zum Einsatz kommen sollen. Das teilte das Verteidigungsministerium mit.
„Eine deutsche Beteiligung würde erst erfolgen, wenn die hierfür notwendigen Voraussetzungen erfüllt sind“, stellte das Ministerium erneut klar. „Diese umfassen neben der Beendigung der Kampfhandlungen eine klare völkerrechtliche Grundlage sowie ein Mandat des Deutschen Bundestages.“
Internet im Iran soll wieder freigeschaltet werden
Im Iran soll das Internet einem Bericht zufolge nach mehr als 75 Tagen Anfang Juni wieder freigeschaltet werden. Ein von Vizepräsident Mohammed-Reza Aref geleiteter „Sonderstab“ solle in der kommenden Woche die notwendigen Schritte einleiten, damit das Internet in der ersten Juni-Woche wieder für alle Bürger verfügbar werde, berichtete die Tageszeitung „Etemad“ auf ihrem Webportal unter Berufung auf Regierungskreise.
Die Regierung hatte den Zugang zum globalen Internet seit Kriegsbeginn am 28. Februar nahezu vollständig blockiert. Seither können die fast 90 Millionen Iraner nur auf staatlich genehmigte Webseiten zugreifen. Seitdem sind die iranischen Bürgerinnen und Bürger weitgehend von der Außenwelt abgeschnitten. Für viele schränkte das auch den Kontakt zu Angehörigen oder Freunden im Ausland massiv ein.
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