US-Präsident Donald Trump ist im ersten Quartal
dieses Jahres in Finanztransaktionen mit US-Konzernen im Gesamtwert von
mehreren Hundert Millionen Dollar verwickelt gewesen. Das geht aus Daten des Office of Government Ethics, der US-Behörde für Regierungsethik, zum Handel mit Wertpapieren hervor. Zu den Unternehmen gehören demnach unter anderem Amazon, Apple und Microsoft, sowie der Chiphersteller Nvidia und der Flugzeughersteller Boeing.

Für jeden dieser Konzerne lag die Höhe der Transaktionen den Angaben
zufolge zwischen einer Million Dollar (etwa 860.000 Euro) und fünf
Millionen Dollar (etwa 4,3 Millionen Euro). Zwischen Januar und März wurden mehr als 2.300 Käufe verzeichnet. Allein in Apple soll Trump mit mehreren Zukäufen bis zu 7,2 Millionen Dollar investiert haben.

Apple bei China-Reise vertreten

Der US-Präsident befindet sich derzeit bei einem Staatsbesuch in China. Begleitet wird er dabei von einer großen
Wirtschaftsdelegation, darunter auch Apple-Chef Tim Cook. Elon Musk sowie Nvidia-Chef Jensen Huang und Boeing-CEO Kelly Ortberg sind ebenfalls Teil der Delegation.

Auch mit Papieren ihrer Firmen trieb Trump in den Monaten zuvor regen Handel. Dabei ist allerdings unklar, ob Käufe oder Verkäufe, von denen die Behörde fast 1.300 verzeichnete, überwogen. Bei den höchsten Verkäufen ging es um Transaktionen Trumps mit Microsoft, Amazon und Meta im Wert von fünf Millionen Dollar bis 25 Millionen Dollar. Ob es sich etwa um Aktien oder Anleihen handelte, wurde nicht aufgeführt.

© Lea Dohle

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Das Office of Government Ethics ist eine Behörde, die, wie sie auf ihrer Webseite schreibt, »Interessenkonflikte finanzieller Art
und andere Verstöße gegen Ethikregeln« in der US-Exekutive verhindern soll
. In der Aufstellung von Trumps Geschäften lassen sich nur ungefähre Spannweiten ablesen, genaue Geldbeträge für einzelne Investitionen werden nicht angegeben. Zumindest ein Teil der Transaktionen wurde allerdings nicht von Trump selbst, sondern von verwalteten Konten gesteuert.

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