Ökologischer Fußabdruck: 3 Planeten nötig? Experte Wackernagel zeigt in Stuttgart Wege auf Würde die ganze Welt so leben und wirtschaften wie Deutschland, bräuchte es mit Blick auf die Ressourcen drei Planeten. Foto: Holger Martens/Initiative „Mülltrennung wirkt“/obs/dpa

Seit dem 10. Mai lebt Deutschland über seine Verhältnisse. In Stuttgart erklärt der Wissenschaftler Mathis Wackernagel, welche Auswege er sieht.

Am 10. Mai hat Deutschland seine Grenze für dieses Jahr überschritten. Der 10. Mai war der sogenannte German Overshoot Day, der Tag, an dem der von Deutschland in einem Jahr beanspruchte ökologische Fußabdruck die Bio-Kapazität des Landes überschreitet. Würden alle so leben uns wirtschaften wie Deutschland, bräuchte es mit Blick auf die Ressourcen drei Planeten. Mit den Fragen, die sich daraus ergeben, befasst sich Mathis Wackernagel, am Mittwoch, 20. Mai, 18 Uhr, ist er in Stuttgart zu Gast.

Wackernagel ist Miterfinder des ökologischen Fußabdrucks, und er ist Mitgründer und Präsident des Global Footprint Network, international in Forschung und Lehre tätig, er berät Regierungen und Nichtregierungsorganisationen.

Ressourcen sparen, ohne Lebensqualität einzubüßen

Unter dem Titel „Eine Welt ist nicht genug? Erfolgreiche Strategien angesichts der globalen Erdüberlastung“ spricht der Schweizer in Stuttgart über Möglichkeiten, den Ressourcenverbrauch zurückzufahren, ohne an Lebensqualität einzubüßen.

Ort ist der Hospitalhof, Büchsenstraße 33. Der Vortrag ist eine Kooperation der Universität Stuttgart, der Stabsstelle Nachhaltigkeit, Umwelt-, Klima- und Arbeitsschutz (NUKLAS), des Green Office, des Internationalen Zentrums für Kultur- und Technikforschung sowie des evangelischen Bildungszentrums Hospitalhof.