Bauernverband äußert sich

Kalter Mai bremst Erdbeeren: Drohen jetzt doch höhere Preise?

Aktualisiert am 15.05.2026 – 08:18 UhrLesedauer: 1 Min.

Offizielle Eröffnung der Erdbeersaison in HessenVergrößern des Bildes

Ohne Sonne werden Erdbeeren langsamer rot. (Symbolbild) (Quelle: Andreas Arnold/dpa/dpa-bilder)

Regen und niedrige Temperaturen verlangsamen das Wachstum. Sind deshalb Ausfälle bei der Erdbeer-Ernte zu erwarten? Wie der Bauernverband die Situation bewertet.

Seit Tagen ist der Mai kühl und regnerisch. Dabei benötigen Spargel und Erdbeeren viel Wärme, um zu gedeihen. Der Hessische Bauernverband erwartet aber trotz des ungünstigen Wetters weder Ernteausfälle noch steigende Preise bei Spargel und Erdbeeren. Weder die Spargel- noch die Erdbeerernte sei gefährdet, erklärte eine Sprecherin des Verbands.

Das Wetter verlangsame das Wachstum beider Kulturen: Erdbeeren reiften langsamer, Spargel wachste zögerlicher. Anhaltende Frosttage, die Erdbeerblüten ernsthaft schädigen könnten, habe es bislang nicht gegeben, so die Sprecherin. Schäden durch Fäulnis oder Pilzbefall seien nach Verbandsangaben bislang nicht bekannt.

Vorsorglich können Erdbeerpflanzen durch Vliesabdeckungen oder Stroh zwischen den Reihen geschützt werden, hieß es weiter. Auch der Obsthof Kiebe bestätigte, dass Kirschblüten nicht beeinträchtigt worden seien.

Frostempfindliche Kulturen wie Tomaten und Gurken werden üblicherweise erst nach dem 15. Mai ins Freie gepflanzt.