Besondere Aktion
Diese Dresdner Museen sind am Sonntag kostenlos
Aktualisiert am 15.05.2026 – 10:00 UhrLesedauer: 2 Min.
Ein überdimensionales Auge im Deutschen Hygienemuseum (Archivbild): Normalerweise kostet der Eintritt 12 Euro – am Sonntag ist der Eintritt frei. (Quelle: imago)
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Am 17. Mai wird weltweit der Internationale Museumstag gefeiert – und Dresden macht mit. Städtische Museen und das Deutsche Hygiene-Museum öffnen an diesem Tag kostenlos.
Am Sonntag lohnt sich ein Museumsbesuch in Dresden besonders: Zum Internationalen Museumstag öffnen zahlreiche Museen ihre Türen, ohne dass Besucher Eintritt zahlen. Von Plattenbau-Geschichte über Schwarze Romantik bis hin zu Mitmach-Experimenten für Kinder – das Programm ist vielfältig.
Kostenloser Eintritt in alle städtischen Museen
Das Stadtmuseum (10–18 Uhr) bietet Führungen durch die Sonderausstellung „PLATTE OST/WEST“ über den Plattenbau in Ost und West. Die Städtische Galerie nebenan zeigt Landschaftsmalerei von Otto Altenkirch. In den Technischen Sammlungen (10–18 Uhr) kommen vor allem Familien auf ihre Kosten: Erlebnisland Mathematik, Experimentierfeld „Wellenreiter“, Familientüfteln im MACHwerk und ein Escape Room warten auf Besucher.
Das Kügelgenhaus in der Neustadt widmet sich der dunklen Seite der Romantik mit der Ausstellung „Wo Schatten wohnen“. Das Leonhardi-Museum in Loschwitz zeigt historische Fotografien und Landschaftsmalerei. Im Kraszewski-Museum dreht sich alles um den polnischen Exilschriftsteller Józef Ignacy Kraszewski.
Das Palitzsch-Museum in Prohlis erzählt die Geschichte des Stadtteils von der Urgeschichte bis zur Weltraumforschung. Und das Schillerhäuschen in Loschwitz erinnert an Friedrich Schillers Zeit in Dresden.
Große Häuser wie die Staatlichen Kunstsammlungen mit Zwinger und Grünem Gewölbe beteiligen sich nicht am Aktionstag. Doch auch dort gibt es regelmäßig freien Eintritt.
Angebote im Hygiene-Museum und Militärhistorisches Museum
Das Deutsche Hygiene-Museum (10–17 Uhr) zeigt unter anderem die Sonderausstellung „Wie geht’s?“ über mentale Gesundheit und bietet Führungen mit Menschen, die selbst psychische Krisen erlebt haben. In der Ausstellung „Freiheit. Eine unvollendete Geschichte“ teilen Angehörige migrantischer Communitys ihre Sicht auf Dresden.
- Ausgestellt im Hygiene-Museum: Diese durchlöcherte Dose veränderte die Welt
Das Militärhistorische Museum am Olbrichtplatz (10–18 Uhr) zählt zu den größten Geschichtsmuseen Europas. Über 10.000 Exponate aus 700 Jahren Militärgeschichte füllen den spektakulären Libeskind-Bau. Aktuell läuft die Sonderausstellung „Wunderwaffen“.
Für einzelne Sonderveranstaltungen wie Vorträge oder den Escape Room gelten eigene Preise. Details finden Besucher auf den Websites der jeweiligen Museen.
