Klopp als Befürworter
Bundesligist möchte wohl Premier-League-Talent verpflichten
15.05.2026 – 11:56 UhrLesedauer: 2 Min.
Harvey Elliott: An seiner Person war RB Leipzig schon vor einem Jahr interessiert. (Quelle: IMAGO/Anna Gowthorpe/Shutterstock)
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RB Leipzig beschäftigt sich offenbar erneut mit Harvey Elliott. Der Liverpool-Profi könnte im zweiten Anlauf bei den Sachsen landen.
Kommt es doch noch zu einem Wechsel von Harvey Elliott zu RB Leipzig? Der Engländer war bereits im vergangenen Sommer ein Thema beim Bundesligisten. Nun wird sein Name erneut gehandelt.
Nach Informationen der „Bild“ diskutiert Leipzig intern eine Verpflichtung des 23 Jahre alten Mittelfeldspielers. Erste Priorität habe allerdings eine Rückkehr von Brajan Gruda. Der Offensivspieler von Brighton könnte demnach mit Kaufoption oder Kaufpflicht ausgeliehen werden. Sollte ein Deal nicht zustande kommen, rücke Elliott stärker in den Fokus.
Jürgen Klopp war Befürworter von Elliott
Der Engländer kehrt nach seiner Leihe zu Aston Villa zum FC Liverpool zurück. Dort besitzt er noch einen Vertrag bis 2027. Wegen der vergleichsweise kurzen Restlaufzeit gilt ein Verkauf laut Bericht als möglich. Die Ablöse soll zwischen 15 und 20 Millionen Euro liegen.
Schon im vergangenen Sommer soll Leipzig an Elliott interessiert gewesen sein. Damals seien die Bedingungen für ein Leihgeschäft mit Liverpool jedoch kompliziert gewesen. Einen Befürworter hatte der Spieler bei den Sachsen offenbar dennoch: Jürgen Klopp. Der heutige Global Head of Soccer von RB Leipzig trainierte Elliott einst beim FC Liverpool.

Jürgen Klopp: Er agiert bei Red Bull als Head of Global Soccer. (Quelle: IMAGO/Alan Martin)
2019 wechselte Elliott aus Fulham in die U23 der „Reds“. Ein Jahr später debütierte er unter Klopp für die Profis. Insgesamt absolvierte der Mittelfeldspieler 119 Partien unter dem deutschen Trainer.
Die Leihe zu Aston Villa verlief dagegen enttäuschend. Elliott kam in dieser Saison nur auf 284 Einsatzminuten. Laut „Bild“ soll Liverpool eine Kaufpflicht in Höhe von umgerechnet 40 Millionen Euro in den Vertrag geschrieben haben, die nach zehn Einsätzen gegriffen hätte. Weil Aston Villa diese Summe demnach nicht zahlen wollte, kam Elliott am Ende nur auf neun Spiele.
Trainer Unai Emery sagte zuletzt: „Die Situation mit Harvey Elliott ist peinlich für alle Beteiligten. Es tut mir leid für den Jungen. Meine Entschuldigung an Harvey ist jeden Tag in meinen Gedanken.“
