Der Appetit auf amerikanische Food-Trends wächst auch in Düsseldorf. Restaurants mit Seafood-Boils nach Louisiana-Vorbild wie Wowcrab zeigen, dass die würzigen Aromen der US-Südstaaten-Küche in der NRW-Landeshauptstadt Anklang finden. Nun bringt „Popeyes“ den Geschmack von New Orleans an den Düsseldorfer Flughafen.

Wenn man auf der Suche nach herzhaftem Essen durch die Ankunftsebene des Airports irrt, sticht einem das auffällige Orange der Marke direkt ins Auge: Trotz Knalligkeit irgendwie charmant-rustikal, passend zur Küche, die inspiriert ist von der ländlichen Cajun-Tradition der Louisiana Bayous. Die Filiale im Bereich C ist die erste in ganz Deutschland, die für die Öffentlichkeit zugänglich ist – bisher gab es die amerikanische Fastfood-Kette nur an deutschen US-Militärbasen. Entsprechend groß war der Ansturm in den ersten zwei Wochen seit der Eröffnung Anfang Mai.

In der kurzen Zeit mussten die für „Popeyes“ typischen Hähnchenteile am Knochen bereits zwei Mal nachbestellt werden. „Die Menge, die für eine ganze Woche gedacht war, war schon nach zwei Tagen aufgebraucht“, erklärt Store-Manager René Lohr. Trotz der vergleichsweise hohen Preise, die eher abschreckend auf einige Kunden am Flughafen wirken, seien die Umsatzerwartungen übertroffen worden.

Der Fokus des Restaurants liegt auf Hähnchenteilen, die es wahlweise als Filet („Tenders“) oder am Knochen („Bone-in“) zu kaufen gibt. Das Fleisch wird 48 Stunden mariniert und ist dadurch sehr zart und saftig, trotz knuspriger Popcorn-Panade. Von der Konkurrenz unterscheiden sich vor allem die Sandwiches, die mit Käse, Gürkchen, Salat und dem marinierten Hähnchen belegt sind. Hier wird auf ein spezielles, ungesüßtes Brioche-Bun gesetzt, das deutlich dichter und dadurch sättigender ist, als man es von vergleichbaren Ketten gewohnt ist. In der Spicy-Variante sorgt eine Art Chili-Mayonnaise im Kreolstil für eine ordentliche Schärfe.

Popeyes Düsseldorf

Bei „Popeyes“ am Düsseldorfer Flughafen gibt es Hähnchen, Burger und Pommes.
© NRZ | Elena Thomas

Preislich liegt „Popeyes“ im eher teureren Bereich: Drei Chicken Tenders kosten 9,90 Euro, im Menü mit Pommes und Getränk 15,90 Euro. Die Sandwiches gibt es ab 8,90 Euro, beziehungsweise 10,90 Euro in der Deluxe-Variante und 14,90 Euro als Menü mit Beilagen. Bei den Loaded-Pommes mit Käsesauce und wahlweise Bacon-Stückchen oder Frühlingszwiebeln bekommt man für 7,90 Euro eine ordentliche Portion; wer es kleiner mag, für den gibt es für 4,90 Euro normale Cajun-Pommes ohne Toppings.

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Auch Desserts sind im Angebot: Für 4,50 Euro beziehungsweise 5,90 Euro in der großen Variante, gibt es Milkshakes. Für die kleinen Gäste steht ein Kindermenü mit zwei Chicken Tenders und Beilagen für 7,90 Euro zur Verfügung.

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Das Menü kann sich allerdings noch verändern. Gerade in der Anfangsphase werde noch beobachtet, welche Produkte besonders gut ankommen. Bei anhaltendem Erfolg seien laut Lohr auch für den deutschen Geschmack ungewöhnlichere Produkte denkbar; in manchen Ländern stehe zum Beispiel Wels auf der Karte.

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„Popeyes“ ist nach KFC die zweitgrößte Hähnchen-Fastfood-Kette in den USA. Das Unternehmen expandiert zurzeit stark; angesichts des erfolgreichen Starts in Düsseldorf seien weitere Filialen in Deutschland nicht ausgeschlossen. Bis dahin hat die einzige Filiale des Landes am Düsseldorfer Flughafen jeden Tag von 8 Uhr bis 24 Uhr geöffnet.