Das Trainieren des Schiessens mit Langwaffen aus einem Helikopter dient dazu, die Einsatzfähigkeit der Schweizer Armee unter realistischen und anspruchsvollen Bedingungen zu stärken. Aufgrund der instabilen Plattform, wechselnder Windverhältnisse und hoher Sicherheitsanforderungen ist diese Fähigkeit besonders komplex und erfordert deshalb ein spezielles Training. Dieses unterliegt strengen Vorschriften, benötigt klar definierte Sicherheitszonen und wird nur in speziell dafür freigegebenen Gebieten durchgeführt.

Internationale Zusammenarbeit stärkt die Verteidigungsfähigkeit

Die Luftwaffe kann komplexe Trainings im Inland aufgrund geografischer, luftraumtechnischer und operationeller Rahmenbedingungen nur beschränkt trainieren. Gleichzeitig hat der Bundesrat 2024 beschlossen, die internationale militärische Kooperation gezielt zu intensivieren. Damit soll die Armee von den Erfahrungen, Verfahren und Standards internationaler Partner profitieren. Internationale Trainings wie jenes in Frankreich ermöglichen es der Armee, diese Einschränkungen gezielt zu kompensieren, die Interoperabilität mit Partnerstreitkräften zu stärken und die Einsatzbereitschaft unter realitätsnahen Bedingungen weiterzuentwickeln.

Im COCKPIT Nr. 4/2026 ist unter dem Titel «Cougar auf der Jagd» ein Hintergrundbeitrag über den Luftpolizeidienst der Schweizer Luftwaffe erschienen. Dabei ging es um den Einsatz von Cougars (Air Policing on Helicopter, APOH) gegen langsam oder tief fliegende «Eindringlinge» in den Schweizer Luftraum. Sind Sie an diesem Beitrag interessiert, haben diese Ausgabe des COCKPIT aber verpasst? Hier können Sie ein Exemplar nachbestellen – oder noch besser: Abonnieren das COCKPIT, werden Sie COCKPIT Crew Member und verpassen Sie künftig nie mehr einen interessanten Beitrag.