Gerade ist sie aus den Vereinigten Staaten zurück. Dort werde „Die Wut ist ein heller Stern” als Geschichte der Gegenwart gelesen – und insbesondere die junge Leserschaft ihres zweiten Romans stimme nachdenklich. „Auf einmal darf man bestimmte Sachen nicht mehr sagen, weil es gefährlich ist”, beschreibt Anja Kampmann in der Zentralbibliothek ihre Beobachtung. „Die Studenten streichen etwas aus ihren Studentenzeitungen heraus.”