Der Ort am Golf von Oman spielt für die Emirate eine zentrale Rolle. Von dort aus können Öllieferungen die Weltmärkte erreichen, ohne die Straße von Hormus passieren zu müssen. Die für den Welthandel wichtige Meerenge ist seit Beginn des Iran-Kriegs nicht mehr frei passierbar, was den Ölexport stark behindert.
Iran: Kein Vertrauen in die USA – Lage rund um Hormus kompliziert
Der Iran hat nach den Worten von Außenminister Abbas Aragtschi kein Vertrauen in die USA. Die Führung in Teheran sei nur an Verhandlungen interessiert, wenn diese ernst gemeint seien, sagt er am Rande eines Brics-Treffens in Neu-Delhi. Widersprüchliche Signale ließen an den wahren Absichten der Amerikaner zweifeln. Um der Diplomatie eine Chance zu geben, versuche der Iran, die Waffenruhe einzuhalten. Die Lage rund um die Straße von Hormus sei sehr kompliziert, es könnten jedoch alle Schiffe die Meerenge passieren, die nicht mit den Angriffen der USA in Verbindung stünden. Eine Vermittlung durch Pakistan sei nicht gescheitert, gestalte sich aber schwierig. Zudem sei jede Hilfe Chinas in der aktuellen Situation willkommen.
Trump: Bei Suche nach angereichertem Uran im Iran geht es „eher um Außenwirkung“
US-Präsident Donald Trump hat die Suche nach den Vorräten an hoch angereichertem Uran im Iran als Frage der politischen Außenwirkung dargestellt. „Ich denke, es geht eher um Außenwirkung als um alles andere“, sagte Trump in einem während seines Besuchs in China geführten Interview mit Moderator Sean Hannity im Nachrichtensender Fox News, das am späten Donnerstag (Ortszeit) in den USA ausgestrahlt wurde.

Trump sprach beim Staatsbankett. (Quelle: Mark Schiefelbein/AP/dpa/dpa-bilder)
„Ich würde mich einfach besser fühlen, wenn ich es bekäme“, sagte Trump zu den Beständen, die sich derzeit noch im Iran befinden sollen. „Die Alternative wäre, es wieder zu bombardieren“, fügte der Präsident an. Er würde sich aber „einfach besser fühlen, wenn wir es bekommen, und wir werden es bekommen“.
China fordert dauerhafte Waffenruhe in Iran-Krieg
Nach US-Präsident Donald Trumps Äußerung über ein angebliches chinesisches Hilfsangebot im Iran-Krieg hat Peking seine Forderung nach einer dauerhaften Waffenruhe erneuert. Die Schifffahrtswege sollten so schnell wie möglich wieder geöffnet werden, erklärte das Außenministerium in Peking mit Blick auf die Straße von Hormus. Es brauche eine umfassende und dauerhafte Waffenruhe, um die Wiederherstellung von Frieden und Stabilität in der Golfregion voranzutreiben, so die Behörde weiter.
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