Friedrich Merz sprach mit Donald Trump während dessen Rückflugs von seinem Besuch in China. Der Kanzler teilte im Online-Dienst X mit, es sei ein gutes Telefonat gewesen. Themen seien auch der Ukraine-Krieg und die Nato gewesen. Weiter schrieb Merz, man sei sich einig, dass der Iran keine Nuklearwaffen besitzen dürfe. Er müsse an den Verhandlungstisch zurückkehren und die Straße von Hormus wieder für die internationale Schifffahrt öffnen.

In den vergangenen Wochen hatten Äußerungen des Kanzlers in Washington für Verstimmung gesorgt. Merz hatte der US-Regierung vorgeworfen, sie besitze keine Strategie im Iran-Krieg. Außerdem seien die Vereinigten Staaten durch die iranische Staatsführung gedemütigt worden. Trump reagierte darauf erbost und warf Merz vor, er wisse nicht, wovon er rede. Außerdem  kündigte Trump an, tausende US-Soldaten aus Deutschland abzuziehen.

Biontech-Mitbegründer verteidigt Stellenabbau

Ugur Sahin sagte auf der Hauptversammlung des Mainzer Pharma-Unternehmens Betroffenen Unterstützung zu. Biontech hatte vor wenigen Tagen angekündigt, mehrere Produktionsstandorte zu schließen. Betroffen ist vor allem der von Biontech übernommene Konkurrent CureVac. Insgesamt könnten bis zu 1860 Stellen wegfallen. Biontech begründet das mit Überkapazitäten und mangelnder Auslastung. Das Unternehmen wolle sich außerdem nach dem Ende der Corona-Pandemie wieder auf die Entwicklung von Medikamenten gegen Krebs konzentrieren.