Hannah Arendt war eine der einflussreichsten, provokantesten und überhaupt scharfsinnigsten Denkerinnen des vergangenen Jahrhunderts. Das sagt alles und zugleich nichts darüber, wer sie wirklich war. Zu ihrem 50. Todestag im vergangenen Jahr brachte das Thalia-Theater Hamburg die Deutschsprachige Erstaufführung des bereits in Dänemark umjubelten fiktiven Dramas „Arendt – Denken in finsteren Zeiten“ der dänisch-amerikanischen Autorin Rhea Leman. Jetzt war diese – auch in Hamburg erfolgreiche – Produktion zu Gast im fast ganz gefüllten Theater Duisburg.