DruckenTeilen
Uns auf Google folgen
Die Frankfurter U-Bahnen sollen künftig effizienter fahren. (Archiv) © Imago
Die VGF testet ein neues digitales Zugsicherungssystem. Dafür sind mehrere Einschränkungen nötig. Doch es gibt Alternativen.
Frankfurt – Frankfurt testet ein neues digitales Zugsicherungssystem – und das hat Folgen für den Nahverkehr, wie die Stadt mitteilt. Was genau ist geplant? Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) testet von Sonntag (17. Mai) bis Donnerstag (21. Mai) jeweils ab etwa 22 Uhr bis Betriebsschluss ihr neues digitales Zugsicherungssystem, das den Namen „Digital Train Control Frankfurt“ trägt.
Es gilt als eines der wichtigsten Zukunftsprojekte der Stadt: Die neue Technik soll es ermöglichen, mehr Bahnen auf derselben Strecke einzusetzen, die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit zu steigern, bis zu 25 Prozent Energie zu sparen und durch sanfteres Beschleunigen und Bremsen den Fahrkomfort zu erhöhen. Zudem soll das neue System Fahrzeuge und Schienen schonen.
Frankfurt testet neues Zugsicherungssystem – Ausfälle bei U-Bahnen
Jetzt abonnieren! © IPPEN.MEDIA
Abonnieren Sie HIER Ihr News-Update für Frankfurt
Kompakt und aktuell: Erhalten Sie immer samstags die wichtigsten Nachrichten aus Frankfurt als E-Mail direkt in Ihr Postfach.
Die Tests sind zunächst jedoch mit Einschränkungen im Frankfurter U-Bahn-Verkehr verbunden: Für die Testfahrten muss die U4 in den genannten Nächten komplett eingestellt werden. Die U5 fährt in diesem Zeitraum nur noch verkürzt zwischen Preungesheim und Hauptfriedhof.
Wer trotzdem unterwegs ist, hat laut Stadt Frankfurt mehrere Alternativen: Die U6 ist in diesen Nächten durchgehend bis Betriebsschluss mit Drei-Wagen-Zügen im Einsatz. Auch die U7 verkehrt durchgehend mit Drei-Wagen-Zügen und ist bis etwa 1 Uhr im 15-Minuten-Rhythmus unterwegs. Sie stellt damit auch die Anbindung von Enkheim und Riederwald sicher.
Mehrere Alternativen für U-Bahn-Ausfälle in Frankfurt
Wer zwischen Hauptbahnhof und Konstablerwache fahren möchte, kann auf die S-Bahn ausweichen. Die Straßenbahnlinie 12 fährt zwischen Hauptbahnhof/Münchner Straße und Hugo-Junkers-Straße im verdichteten 15-Minuten-Takt. Mit ihr sind der Willy-Brandt-Platz, die Römer/Paulskirche sowie Haltestellen im Nordend und in Bornheim erreichbar. Die Straßenbahnlinie 16 pendelt ebenfalls alle 15 Minuten zwischen Hauptbahnhof und Ginnheim und schließt damit die Lücke auf dem U4-Abschnitt zwischen Hauptbahnhof und Bockenheimer Warte.
Für die ausgefallenen U5-Fahrten gibt es Busse als Schienenersatzverkehr, die zwischen Konstablerwache und Marbachweg/Sozialzentrum über den Hauptfriedhof fahren.
VGF und die Nahverkehrsgesellschaft traffiQ empfehlen, mehr Zeit für die Fahrt durch Frankfurt einzuplanen. Aktuelle Fahrplaninformationen gibt es in der App RMVGo sowie auf rmv-frankfurt.de. Das RMV-Servicetelefon ist unter 069/24248024 rund um die Uhr besetzt.